Aktuelles


8.12.2018 - Junge und alte Läufer lassen beim LAZ Crosslauf in Thannhausen das Sportjahr ausklingen

Bereits zum sechsten Mal fand der LAZ Crosslauf im Mindelstadion in Thannhausen statt. Knapp 100 Starter hatten sich bei der Leichtathletik – Abteilung der TSG Thannhausen für die Läufe der verschiedenen Altersgruppen angemeldet. Die Wettkampfbedingungen waren aufgrund des starken Windes nicht optimal, aber alle Teilnehmer hatten trotzdem Spaß.

 

Start- und Zielort war das Mindelstadion. Die Strecke führte aus dem Stadion heraus, setzte sich durch das angrenzende Freizeitgelände als Feld- oder Kiesweg fort und endete dann wieder auf der Zielgeraden des Stadions. „Das hier ist ein schöner Saisonabschluss“, sagte TSG – Leichtathletik Abteilungsleiter Markus Tschanter. „Die zu bewältigende Strecke ist nicht ganz leicht, durchaus abwechslungsreich und hat einige anspruchsvolle Passagen.

 

Den Anfang machten die Jüngsten, die in der U8-Gruppe eine kleine Runde von etwa 830 Metern zu meistern hatten. Sie gingen ebenso eifrig ans Werk wie die Kinder der U10 und der U12, die jeweils eine 860-Meter-Runde absolvieren mussten. Bei den Jungen M06 siegte Andreas Schindlbeck von der TSG Thannhausen, bei den Jungen M07 setzte sich Toni Deisenhofer vom VfRJettingen durch, bei den Mädchen W07 behielt Mia Hartmann von der gastgebenden TSG die Oberhand. Für Spannung war bei der Altersklasse U10 gesorgt, wo das größte Starterfeld mit 28 Teilnehmern am Start war. Bei den Jungen M09 siegte Dominik Nzirorera vom TSV Niederraunau, bei den Mädchen W09 Dori Atzkern von der TSG Thannhausen.

 

Auch bei der Altersklasse Jungen M10 siegte ein Thannhauser mit Simon Fischer und bei den Mädchen W10 hieß die Siegerin Karla Schmid vom VfR Jettingen.

 

Eine längere Strecke, nämlich drei Runden (2580 Meter), mussten die Jugendlichen in den Gruppen U14 bis U20 zurücklegen. Hier dominierte klar Luisa Nickmann (W12) vom VfR Jettingen und Peter Kraus (M12) vom TSV Niederraunau. Weiter in die Siegerliste trugen sich bei den Jugendlichen Manuel Viehl TSV Schwabmünchen (männlich U20) und Rebecca Schorer TSV Niederraunau (weiblich U20) ein.

 

Neunzehn Teilnehmer, diesmal ausschließlich Männer, meisterten – angefeuert durch TSG-Stadionsprecher Klaus Richter und die Zuschauer – zum Finale eine Strecke von fünf Runden (4300 Meter). Von Beginn entwickelte sich an der Spitze ein enges Rennen zwischen Johannes Mensch vom TSV Niederraunau, Julian Bosch vom MSC Wiesenbach und Tobias Ritter vom FC Ebershausen. Am Ende siegte Johannes Mensch in der hervorragenden Zeit von 16:23 Minuten. Beachtliche Leistungen zeigten aber auch die Starter in den Seniorenklassen, wo Tobias Kramer von der TSG Thannhausen (M40) und Rene Binning MSC Wiesenbach (M45) die Nase vorn hatten. Der LAZ-Vorsitzende Gerhard Pfeiffer vom TSV Niederraunau siegt in der Altersklasse M50. Die beiden ältesten Starter waren Xaver Biberacher (M65) vom FV Oberwaldbach-Ried und Josef Meier (M70) vom Triathlonverein Günzburg.

 

Bei der Siegerehrung gab es dank der großzügigen Spenden von Özgür Halavart, dem Inhaber des Thannhauser „UFO Imbiss“, der Raiffeisenbank Thannhausen und dem REWE Markt Thannhausen für alle Kinder und Jugendliche eine Medaille und alle Teilnehmer erhielten ein kleines Sachgeschenk.

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Ergebnisse Crosslauf 2018 - Thannhausen
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22.07.2018 - Manuela Groß schwebt über der Konkurrenz

Das hat selbst die titelverwöhnte Seniorensportlerin Manuela Groß bisher noch nicht geschafft: Doch jetzt darf sich die Krumbacherin offiziell deutsche Mehrkampf-Meisterin nennen. Bei den deutschen Meisterschaften im thüringischen Zella-Mehlis holte die 47-Jährige mit 3934 Punkten souverän den ersten Platz ihrer Altersklasse W45. Die Zweitplatzierte Beate Kuhlwein (SV Großhansdorf) hatte satte 423 Punkte weniger auf dem Konto.

 

Die für das LAZ Kreis Günzburg und die TSG Thannhausen startende Groß zeigte in Weitsprung (4,98 Meter), Kugelstoßen (9,86 Meter), ihrer Paradedisziplin Hochsprung (im Bild, 1,51 Meter) sowie über 800 Meter (2:44,09 Minuten) und über 100 Meter (13,53 Sekunden) jeweils die besten Leistungen im siebenköpfigen Teilnehmerfeld. Im Sprint gelang ihr sogar eine persönliche Bestleistung. Groß’ Fokus liegt nach dem Titel auf Bundesebene nun auf den Weltmeisterschaften im spanischen Malaga Anfang September.

Text: Alexander Sing


10.07.2018 - Drei Mal Edelmetall für Manuela Groß

Krumbacherin zählt erneut zu den Besten ihrer Altersklasse in Deutschland! Mehr als 1300 Leichtathleten kamen in Mönchengladbach zu den diesjährigen Deutschen Seniorenmeisterschaften zusammen. Unter ihnen waren auch die Krumbacherin Manuela Groß und der Thannhauser Dieter Duttke. Das Duo war bereits bei Welt- und Europameisterschaften erfolgreich, Duttke trainiert die für das LAZ Kreis Günzburg und die TSG Thannhausen startende Groß schon lange. Als Titelverteidigerin im Hochsprung ging die 47-Jährige in die Wettkämpfe der Altersklasse W 45. Bereits bei Meisterschaften zuvor hatte Manuela Groß eine gute Form bewiesen.

 

Im Hochsprung stieg sie bei 1,40 Metern ein und schaffte bis 1,49 Meter alle Höhen im ersten Versuch. Bei 1,52 Metern war dann zwar Schluss, doch diese Höhe gelang auch keiner ihrer fünf Konkurrentinnen. Da auch Gritt Endrulat keine Fehlversuche hatte, teilten sich beide den ersten Platz.

 

Im Weitsprung reichte es für Groß immerhin zu Bronze. Mit 4,87 Metern landete die Krumbacherin aber deutlich hinter Siegerin Tatjana Schilling (5,26) und der Zweitplatzierten Evenlin Nagel (5,17).

 

Eine persönliche Bestleistung gelang Groß im Hürdenlauf. 12,97 Sekunden brauchte sie über 80 Meter. Erneut landeten Evelin Nagel (12,19) und Tatjana Schilling (12,80) vor ihr. „Beim Hochsprung hatte ich mehr Höhe erwartet und im Weitsprung wollte ich unbedingt die fünf Meter packen. Das mache ich dann eben im nächsten Wettkampf. Insgesamt bin ich zufrieden und danke meinem Trainer und meinen Unterstützern“, so Groß.

 

Auch Dieter Duttke durfte noch eine Medaille aus Mönchengladbach mitnehmen. In der Altersklasse M 80 holte der Thannhauser mit einer Weite von 32,23 Metern Silber im Speerwurf. Und die Medaillenjagd geht weiter. In diesem Jahr stehen für das Duo noch die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften und die Weltmeisterschaft in Malaga auf dem Programm. (sial)

Die Krumbacherin Manuela Groß holt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften drei Medaillen.


24.06.2018 - Manuela Groß läuft bei Bayerischen Meisterschaften vorneweg

Die Krumbacher Leichtathletin Manuela Groß ist mit acht Titeln von den Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Regensburg heimgekehrt. Fünf Mal gelangen ihr dabei in der Altersklasse W45 persönliche Bestleistungen: 13,7 Sekunden über 100 Meter, 68 Sekunden über 400 Meter, 13,1 Sekunden über 80 Meter Hürden, 10,17 Meter im Kugelstoßen sowie 30,27 Meter im Speerwurf. Außerdem gab es Titel über 200 Meter, im Hoch- und im Weitsprung. Die Konkurrenz war freilich gering. In vielen Disziplinen gab es nur eine oder gar keine Herausforderung. Für den Titel war dann das Erreichen einer vorgegebenen Norm nötig.

 

Das dürfte sich aber in zwei Wochen ändern. Dann geht die für das LAZ Kreis Günzburg und die TSG Thannhausen antretende Groß bei den Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach in ihren Paradedisziplinen Hürdenlauf, Hoch- und Weitsprung an den Start.


08.03.2018 - Wettkampf mit Promi

Die Krumbacher Leichtathletin Manuela Groß ist mit drei Podestplätzen in die diesjährige Saison gestartet. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Erfurt gewann die 46-Jährige zwei Mal Silber und ein Mal Bronze.

 

Im ersten großen Wettkampf der Saison trat Groß zunächst im Weitsprung an. 4,86 Meter bedeuteten Platz zwei hinter Silke Roos-Kiefer vom USC Bochum, die vier Zentimeter weiter sprang. Noch knapper ging es im Hochsprung zu. Hier schaffte die für das LAZ Kreis Günzburg und die TSG Thannhausen startende Groß mit 1,55 Metern die gleiche Höhe wie Konkurrentin Sabine Arns (LC Paderborn). Da die Krumbacherin aber mehr Fehlversuche hatte, musste sie sich mit Silber begnügen. Ein wenig Trost bot da die persönliche Bestleistung von 9,87 Sekunden im Hürdenlauf, die ihr Bronze einbrachte.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, sehe das aber vor allem als Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Freien.“ Hier könne sie sich anders vorbereiten, da sie, im Gegensatz zur Halle, alle Trainingsmöglichkeiten vor Ort habe.

 

Ein besonderes Highlight war für Groß ein Treffen mit der zweimaligen Olympiasiegerin Heike Drechsler. Sie war im Rahmen ihrer Ausbildung zur Kampfrichterin in Erfurt dabei.

 

Text: Alexander Sing