Ein Sieg im Derby wäre für den TSV Ziemetshausen wohl die letzte Chance gewesen, zum Saisonfinale noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Doch nach 90 Minuten war auf dem Ziemetshauser Sportgelände die Enttäuschung groß, denn die Landesligareserve trat geschlossen auf, kommunizierte auf dem Platz gut miteinander und siegte in dieser emotional geladenen Partie mit 2:4 Toren.
Das mit Spannung erwartete Süd-Derby am gestrigen Sonntag wurde den hohen Erwartungen in allen Belangen gerecht. Die Zuschauer sahen eine temporeiche Begegnung mit sechs Toren sowie einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Der TSV begann zunächst druckvoll, wurde in der 17. Minute jedoch durch einen von Robert Endres verursachten Foulelfmeter ausgebremst. Hubert Ortner verwandelte diesen zum 0:1. Im direkten Gegenzug verweigerte Schiedsrichter Christian Meier den Gastgebern einen vermeintlichen Strafstoß und noch zweimal forderten die TSV-Anhänger in Hälfte eins einen Elfmeter. In der 33. Minute erhöhte Mesut Yildiz aus abseitsverdächtiger Position auf 0:2. Robert Endres hielt sein Team durch den Anschlusstreffer nur eine Minute später aber im Rennen.
In der 53. Spielminute gelang Peter Endres sogar der Ausgleich. Nach dem 2:3 durch Florian Klimm (59.) ging es weiter hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Die TSG II hatte mit Mesut Yildiz aber den entscheidenden Mann auf ihrer Seite, der zehn Minuten vor Schluss mit einem Schuss aus 18 Metern die Entscheidung herbeiführte.