Am Ende war es Schaulaufen auf dem Rasen: Ein überdeutliches 6:1 (2:0) gegen den TSV Burgau hat gestern Nachmittag die TSG Thannhausen II in der Fußball-Kreisliga West gefeiert. Nach dem dritten TSG-Treffer war der Widerstand der früh dezimierten Gäste (Xello Bylygbashi sah wegen wiederholten Meckerns in der 42. Minute die Ampelkarte) gebrochen.
Die Reserve des Landesligisten präsentierte sich über die komplette Distanz spielerisch überlegen. Die etwas defensiv eingestellten Burgauer machten ihre Sache zunächst nicht schlecht, suchten in der Spitze immer wieder Benny Maidorn und tauchten auch einige Male gefährlich vor dem Gehäuse von Markus Seitz auf. In der elften Minute zielte Bylygbashi mit dem Außenrist über das Tor, in der 32. Minute scheiterte Hans-Jürgen Sauter aus 18 Metern am TSG-Keeper. Die besseren Gelegenheiten aber hatten die Gastgeber und sie machten auch die Tore. Ein Diagonalball von Dominik Mayr erreichte Florian Klimm, der dem Burgauer Schlussmann Christian Miller mit einem strammen Flachschuss ins linke Eck keine Chance ließ (28.). Und in Überzahl legten die Thannhauser gleich den zweiten Treffer drauf. Einen Schuss von Ralf Wohlfardt konnte Miller nicht festhalten, die Kugel landete bei Mesut Yildiz und den holte Werner Fischer von den Beinen. Den unstrittigen Elfmeter verwandelte Wohlfardt sicher (44.). Sechs Minuten nach Wideranpfiff war der Widerstand der Burgauer gebrochen. Benjamin Hilbert verwertete eine flache Hereingabe von Klimm und fortan zog die TSG ihr Spiel mühelos auf. Einen weiteren Schuss von Hilbert klärte ein Burgauer noch auf der Linie, der schönste Angriff des Spiels führte dann aber zum vierten Thannhauser Treffer: Eine Maßflanke von Klimm köpfte Andreas Wild in die Maschen (67.). Den Ehrentreffer für den TSV Burgau machte Benny Maidorn: Er lief der Thannhauser Abwehr davon und zielte mit einem Schuss aus halblinker Position exakt (73.). Von Ergebniskosmetik konnte aber keine Rede sein, denn die TSG legte noch zwei Tore drauf: In der 88. Minute verwandelte Mesut Yildiz einen Foulelfmeter und in der Schlussminute machte der gleiche Spieler mit einer Direktabnahme aus 14 Metern das 6:1.