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08.11.2008 SC BUBESHEIM - TSG II 2:1 |
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Die Bubesheimer Fußballer haben den Fußabstreifer vor der Treppe aus dem Keller gefunden. Nach hart umkämpften 90 Minuten schlug der SCB seinen Landkreis-Rivalen TSG Thannhausen II im Derby 2:1 (1:0) und gab damit auch die Rote Laterne der Bezirksoberliga wieder ab. Bubesheim war am Samstag über weite Strecken das aktivere Team und gewann deshalb verdient. „Mir sind bergeweise Steine runtergefallen“, sagte SCB-Coach Charly Pecher nach dem Arbeitssieg erleichtert.
Gäste-Trainer Rainer Amann dagegen war erst einmal stocksauer. Er haderte mit dem Verletzungspech (Manndecker Florian Fröhlich zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und macht die Liste der Thannhauser Ausfälle noch länger) und, mehr noch, mit Schiedsrichter Luka Beretic. Über eine Szene regte sich Amann besonders auf: Als Mathias Gschrey kurz nach dem Gegentreffer zum 1:2 mit dem Ball am Fuß Richtung Tor lief, rauschte Marco Janitschek von der Seite heran und trennte den TSG-Mann mit vollem Einsatz und hohem Risiko vom Ball. Die (weit vom Geschehen entfernte) Gäste-Bank forderte natürlich Elfmeter, doch der Unparteiische pfiff (wohl zu Recht) nicht.
Von Beginn an spielte auf dem bekannt tiefen Bubesheimer Boden die Angst mit. Beide Kellerkinder waren bemüht, keine Fehler zu machen und da Kombinationsfußball nie zu den Tugenden des Abstiegskampfes zählt, gab es auch in der Vorwärtsbewegung kaum Konkretes. Auf Thannhauser Seite verpassen Michael Dreher und Florian Stapfer erste zarte Gelegenheiten, für den SCB blieben Werner Sklomeit und Janitschek erfolglos.
Nach einer Viertelstunde waren die Reihen sortiert und der SCB versuchte fortan energischer, das Geschehen an sich zu reißen. Ein selten erlebter Moment der Präzision brachte dann den Führungstreffer. Der frühere Thannhauser Dominik Mayr spielte den Ball von der rechten Außenlinie in die Mitte, Huber nahm Maß und schoss aus 17 Metern präzise unter die Latte (30.).
Der Gastgeber blieb am Drücker, hatte vor dem Seitenwechsel aber zwei Schrecksekunden zu überstehen. Erst wurde Verteidiger Christoph Oberauer vom Fuß eines Thannhausers am Kopf getroffen, erlitt eine Platzwunde am Augenlid und musste sofort zum Nähen (33.). Dann hatte der SCB Riesenglück, als ein Kopfball von Stapfer an den Querbalken klatschte (41.).
Auf der anderen Seite verhinderte Aluminium die Vorentscheidung, denn eine Freistoß-Hereingabe von Mayr wurde lang und länger und landete am Innenpfosten (44.).
Die Bubesheimer Grundidee für den zweiten Durchgang lautete „Abwarten und Zuschlagen“. Mit der Führung im Rücken sahen die Bemühungen nun auch etwas geordneter aus als zuvor. Doch die Gäste hatten natürlich gar keine Lust, im Ringen um den Klassenerhalt hinter den Landkreis-Rivalen zurückzufallen. Sie arbeiteten sich ein paarmal in den Strafraum vor und als Cemal Mutlu einen Freistoß von weit außen Richtung Tor zog, landete die Kugel unberührt zum 1:1 im kurzen Eck (55.). Pecher konnte es an der Seitenlinie nicht fassen. „Ich habe schon geglaubt, ich bin im gleichen Film wie in den letzten drei Wochen“, sagte er. Sein Kapitän korrigierte diese Vermutung: Oskar Kretzinger köpfte nach einer Ecke von Markus Volk etwas glücklich zum 2:1 ein (76.).
Mit Ausnahme des einen umstrittenen Zweikampfs im Bubesheimer Strafraum kam die TSG in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr in die Nähe eines Ausgleichstreffers. Die Bubesheimer dagegen fielen in der Schlussphase zurück in ihre unrühmlichen Abschlussschwächen der vergangenen Wochen. Kretzinger, Huber und der eingewechselte Markus Wolf hätten gegen die nun völlig ausgepumpten Gäste noch drei Tore machen müssen.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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02.11.2008 TSG II - DJK Lechhausen 5:1 | 16.11.2008 TSG II - TSV Landsberg 1:4
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