Das dritte Unentschieden in Folge gab es für Bezirksoberligist TSG Thannhausen 2 mit einem 2:2 beim TSV Landsberg. Obwohl es für die Mindelstädter nicht zum angestrebten Sieg gereicht hatte war TSG-Trainer Rainer Amann mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. "Wir können mit diesem Punkt gut leben" meinte er angesichts der Tatsache, dass Gastgeber TSV Landsberg über das gesamte Spiel gesehen deutlich mehr Chancen gehabt hatte.
So gehörte bereits die Anfangsphase eindeutig der Heimelf. Für die Thannhauser hieß es in der ersten Viertelstunde bei guten Gelegenheiten von Andreas Rössle und Torjäger Ali Dabestani zweimal tief durchatmen. Das erste Tor dieser Partie erzielte dann aber in der 20. Minute die TSG. Einen Freistoß aus 20 Metern halblinker Position jagte Mesut Yildiz unhaltbar für Landsbergs Torhüter Chris Unterlandstättner in den Winkel. Die Gastgeber antworteten auf diesen Rückstand mit weiter verstärkten Angriffsbemühungen, denen die Thannhauser aber mit vereinten Kräften standhielten. So auch in der 36. Minute als Landsbergs Ali Dabestani den Ball an TSG-Torhüter Markus Seitz vorbeischob, aber Michael Dreher auf der Torlinie klären konnte. Die größte Möglichkeit der ersten Hälfte bot sich drei Minuten vor der Pause aber der TSG. Marc Hämmerle legte von der Grundlinie mustergültig zurück auf Andreas Wild, der jedoch den glänzend reagierenden TSV-Keeper Unterlandstättner aus fünf Metern nicht überwinden konnte. Für TSG-Coach Rainer Amann die Schlüsselzene dieser Partie. "Wenn wir da das zweite Tor machen, hätten wir das Spiel nach Hause gebracht". Das zweite Tor dieser Partie machten dann aber die Landsberger zehn Minuten nach dem Seitenwechsel. Allerdings ging diesem Treffer ein nicht geahndetes Foul an Christian Streitel voraus. Adem Sadak war das egal, er startete einen Alleingang bei dem er zwei Thannhauser umkurvte und überlegt zum 1:1 vollendete. Nur fünf Minuten später gingen die Gastgeber dann sogar in Führung, als Andreas Rössle mit einem Freistoß aus gut 28 Metern das 2:1 markierte.
Die TSG bewies aber Moral. Die Amann-Elf wollte auf keinen Fall mit leeren Händen nach Hause fahren und versuchten nun, ihr Offensivspiel zu verstärken. Allerdings wurde hierbei auch deutlich, dass der Aufsteiger zur Zeit Probleme im Spiel nach vorne hat, denn klare Chancen konnten kaum erarbeitet werden. Aber wenn aus dem Spiel heraus nichts geht, dann muss eben eine Standardsituation herhalten. Nach Foul am eingewechselten Benni Öztürk kurz vor dem Strafraum folgte in der 78. Minute der zweite große Aufritt von Mesut Yildiz, der beim fälligen Freistoß Landsbergs Keeper Unterlandstättner erneut keine Chance ließ und den Ball zum zweiten Mal an diesem Tag in den Winkel hämmerte. Auf diesen Ausgleich reagierten die Landsberger in der Schlussphase zwar mit wütenden Angriffen, die TSG brachte den Punkt aber mit Glück und Geschick über die Zeit.
TSG Thannhausen: Seitz, Fröhlich, Wiesmüller, Dreher, Böck, Frieß (66. Öztürk), Wild (51. Mayr), S. Mutlu, Yildiz, Hämmerle, Streitel
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