Bereits einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde hat sich die TSG Thannhausen II die Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga Nord gesichert. Zum lange Zeit ungewissen, aber letztlich hochverdienten 2:1-Erfolg über den TSV Dinkelscherben erzielten Dominik Mayr (67.) sowie Hubert Ortner (69./Foulelfmeter) die Treffer, nachdem sich die Reserve des Fußball-Landesligisten zunächst durch ein Eigentor ins Hintertreffen gebracht hatte (16.). Obwohl die Hausherren von Beginn an Druck auf das Gästetor ausübten, trafen sie zunächst nur ins eigene Netz. Bei einem Klärungsversuch traf Andreas Klein seinen Mannschaftskameraden Hubert Ortner, von dem aus der Ball unhaltbar für Torhüter Markus Seitz im Tor landete (16.). Kurz zuvor hatte Mesut Yildiz auf der anderen Seite aus zwölf Metern nur den Pfosten getroffen. Die einzig wahre Chance der Dinkelscherber im ersten Durchgang bot sich Torjäger Alex Guggemos, der in seinem ersten Spiel nach langer Pause gleich wieder für Gefahr sorgte. Doch er fand seinen Meister in Seitz. Nach einer halben Stunde häuften sich die Möglichkeiten für die TSG-Reserve. Hakan Mutlu zielte aus 14 Metern knapp drüber und Fatih Caglar scheiterte mit einem wuchtigen Kopfball an Torhüter Reinhold Reiter. Unmittelbar vor der Halbzeit vergab Sebastian Beck die dickste Chance, indem er zunächst einen Kopfball an den Pfosten setzte und im Nachschuss das Gästetor knapp verfehlte.
So dauerte es mehr als eine Stunde, ehe die Thannhauser Angriffsbemühungen endlich belohnt wurden. Andreas Wild setzte sich im Mittelfeld durch und setzte Dominik Mayr in Szene. Dieser ließ ebenfalls einen Gegenspieler stehen und sein abgefälschter Schuss landete unhaltbar für Reiter im Tor.
Danach ging dann alles sehr schnell: Fatih Caglar wurde nur zwei Minuten später im Strafraum von den Beinen geholt und den fälligen Strafstoß verwandelte t Ortner sicher zur verdienten 2:1-Führung. Auch wenn die Gäste in der Schluss-Viertelstunde noch einmal Druck erzeugten, hielt die viel gelobte TSG-Abwehr den Kasten sauber. Das Team von Trainer Rainer Amann kann sich nun schon einmal über das bislang Erreichte freuen