TSV: Potner, Krupka, Osman, Berisha (77. Wippel), D. Körner, P. Körner, Armbruster (59. Oloye), Jäger, Winkler, S. Bruckner, Buja (61. C. Bruckner)
Ersatzbank: Steidle, Schulze
TSG: Heininger - Wiesmüller, Schubert, Braun, Gschrey - Schmid, Dashi, Seidel (54. Babutzka), Weser (74. Mayer) - Cam (68. Kuhn), Middlemiss
Tore: 0:1 (35./FE) Ross Middlemiss, 1:1 (52./Eigentor) Thomas Schubert
Die Fußballer der TSG Thannhausen II bewiesen gestern zwar in vielen Phasen, dass sie zur Creme de la Creme in der Bezirksliga gehören, am Ende reichte es im Gastspiel beim Spitzenreiter TSV Meitingen aber nur zu einem 1:1.
Echte herausgespielte Möglichkeiten blieben aufgrund der taktischen Marschroute beider Teams zunächst Mangelware. Als in der 33. Minute der agile Ahmet Cam im Meitinger Strafraum gelegt wurde, verwandelte Ross Middlemiss den fälligen Strafstoß mit etwas Glück. Auch die nächste nennenswerte Aktion gehörte den Gästen, als sich Cam gegen Lars Jäger durchsetzte.
Nach der Pause übte Meitingen mehr Druck auf das Gästetor aus. So kam es nicht von ungefähr, dass der Thannhauser Thomas Schubert unfreiwillig eine scharfe Hereingabe von Philipp Körner zum 1:1-Ausgleich in das eigene Tor beförderte (52.). Jetzt wurde die Partie abwechslungsreicher. Michael Weser zog ab, doch sein Geschoss strich knapp über das Tor des TSV (63.). Auf der Gegenseite drang Elton Oloye energisch in den Gästestrafraum ein. Als er in letzter Sekunde unsanft vom Ball getrennt wurde, wollte der TSV-Anhang den zweiten Elfmeterpfiff des Spieles hören. Doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Fünf Minuten vor Spielende überschlugen sich noch einmal die Ereignisse. Zuerst musste Potnars Reflex gegen den frei vor dem Tor auftauchenden Thannhauser Kuhn herhalten. Im direkten Gegenzug verpasste Elton Oloye denkbar knapp.
Vor dem Spiel wäre TSG-Trainer Armin Berchtold noch mit einem Remis zufrieden gewesen, nach dem Schlusspfiff war er es nicht mehr. „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht abgebrüht genug, hatten zudem Pech mit dem Eigentor und konnten unsere spielerischen Fähigkeiten nicht durchsetzen“, so Berchtold.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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