Tore: 0:1 (1.) Michael Weser, 1:1 (81.) Vojkan Jeremic
TSV: Karmann, Briglmeier, Meier, Bauer, Huber (70. Sausel), Dussmann, Rothmann (38. Oehrle), Stadler, Pickard, Kourdy, Schiele (59. Jeremic)
Ersatzbank: Karmann T.
TSG: Heininger, Linderl, Braun, Mader, Wiesmüller, Seidel, Micheler (70. Kuhn), Weser, Middlemiss, Gauder, Cam
Ersatzbank: Schubert, Dashi, Thommy
Besonderes: Heininger (TSG/82.) hält Foulelfmeter von Matthias Bauer (TSV)
gelbe Karten: Bauer, Kourdy - Heininger, Mader, Weser, Cam, Kuhn
Nichts Neues von der zweiten Garnitur der TSG Thannhausen. Das Bezirksliga-Team tat sich wieder einmal schwer mit einem Team aus der unteren Tabellenhälfte. Gestern reichte es für den Drittenplatzierten nur zu einem mageren 1:1 beim Tabellenelften TSV Burgheim.
Entsprechend angefressen war TSG-Trainer Armin Berchtold nach dem Spiel. Vor allem mit der Leistung in der zweiten Halbzeit war er alles andere als zufrieden. Viele Fehlpässe der Thannhauser brachten den Gastgeber ins Spiel, der vor der Pause mit dem 0:1-Rückstand noch gut bedient war. Die Führung der TSG erzielte bereits in der ersten Minute Michael Weser. Burgheims Keeper Mattias Karmann hatte eine Flanke von A-Jugendspieler Stefan Micheler nur abgeklatscht und Weser war zur Stelle. Die große Chance, die Führung auszubauen, hatte Ross Middlemiss (35.), doch aus fünf Metern traf er nur den Torhüter. Nachdem zuvor auch Ahmet Cam eine gute Möglichkeit ungenutzt ließ, mussten sich die Mindelstädter mit einer knappen Halbzeitführung begnügen.
Nach dem Seitenwechsel bauten die Thannhauser ab und hatten einige kritische Situationen zu überstehen. Glück für die TSG, dass Daniel Dussmann (47.) allein vor Keeper Gerhard Heininger nur eine halbe Rückgabe zustande brachte und so den Ausgleich vergeigte. Dann zielte Michael Öhrle knapp drüber. In der 81. Minute dann der verdiente Ausgleich. Schlussmann Heininger foulte den allein auf ihn zustürmenden Florian Pickard, wehrte anschließend den von Mattias Bauer getretenen Foulelfmeter ab, war aber beim Nachschuss von Vojkan Yeremia machtlos. Die einzige nennenswerte Chance der TSG nach der Pause vergab Matthias Kuhn (82.). Er visierte aus kurzer Distanz nur den TSV-Torwart an.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
|