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VORBEREITUNGSSPIEL GEGEN TSV AINDLING
 

TSV Aindling - TSG Thannhausen 2:0 (0:0)

TSV: Geisler, Beqiri Qemajl (46. Eweka), Zerle, Völker, Fischer, Yaz (60. Beqiri Qendrim), Scheifel (46. Westermair), Akdemirci (60. Degendorfer), Hübl, Hönisch (75. Neher), Doll

TSG: Steidle - Struck, Neumann, Stapfer (79. Thommy), Balogh (56. Lux) - Cantürk (72. Cam), Berchtold, Dischl, Winzig, Inguanta (46. Miller) - Küntzel

Tore: 1:0 (69.) Westermair, 2:0 (74.) Doll


Thannhausen-Trainer Uwe Neunsinger war nach der 0:2-Niederlage im Test gegen den Bayernliga-Konkurrent TSV Aindling restlos bedient. Stinksauer über die Leistung seiner Mannschaft verließ der Übungsleiter die Gersthofer Sportanlage. Kein Biss, zu viele Abspielfehler und kaum Torchancen. So wird es für die TSG schwer, das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Auch einen Tag nach der verpatzten Generalprobe vor dem Punktspielauftakt gegen Memmelsdorf hat sich der Coach immer noch nicht beruhigt: „Wenn du aus dem Tabellenkeller rauswillst, dann musst du solche Gegner wie Aindling einfach schlagen“, so Neunsinger. „Davon waren wir am Sonntag allerdings meilenweit entfernt. Das war unser schlechtestes Vorbereitungsspiel.“ Das hört sich alles andere als vielversprechend an.

Gerade die Offensive macht dem Übungsleiter momentan Kopfzerbrechen. Mit Stefan Selig und Wilson Onyemaeke fallen zwei wichtige Offensivkräfte aus, Marco Küntzel muss auf der ungeliebten Mittelstürmerposition agieren und Vitalij Lux ist nach seiner Grippe noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Da wird die Decke im TSG-Angriff langsam eng. „Es ist kein Wunder, dass wir in unseren drei Partien gegen Oberligisten nur ein Tor geschossen haben“, sagt Neunsinger. War es also vielleicht doch ein Fehler, Stürmer Michael Geldhauser nach Schwabmünchen ziehen zu lassen? Neunsinger sagt Nein. „Der wollte unbedingt weg und Reisende soll man nicht aufhalten.“

Wichtiger ist es für den Übungsleiter jetzt, dass die Verletzten schnell wieder zurückkommen. „Die sind bei unserer Physiotherapeutin in guten Händen“, betont Neunsinger. Doch mit der schnellen Genesung ist es ja nicht abgeschlossen. „Ich muss sie dann auch noch fit bekommen. Das dauert dann mindestens noch einmal drei bis vier Wochen“, sagt der TSG-Coach. Keine guten Voraussetzungen also für den Punktspielauftakt am kommenden Samstag. Auch wenn für Neunsinger gegen Memmelsdorf nur eines zählt: „Wenn du die Klasse halten willst, musst du dieses Spiel einfach gewinnen. Da zählt keine Ausrede.“


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten