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VERTRAG MIT UWE NEUNSINGER VERLÄNGERT |
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Der neue Trainer ist der Alte. Uwe Neunsinger wird die TSG Thannhausen auch in der kommenden Spielzeit trainieren - egal in welcher Liga. Der 39-Jährige und der Fußball-Bayernligist einigten sich auf einen Vertrag bis Juni 2011, wobei beide Seiten den Vertrag per Option vorzeitig um ein Jahr verlängern können.
Es ist das Ende eines Machtkampfes, der die TSG und seine Anhänger über Wochen in Atem hielt. Neunsinger, dem Ende Februar noch mitgeteilt wurde, dass sein zum Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, ist jetzt der neue starke Mann bei der TSG. Denn der Mittelfranke wird nicht nur an der Außenlinie die Kommandos geben. Auch im sportlichen Bereich - vor allem bei der Zusammenstellung des Spielerkaders - hat Neunsinger von nun an das Sagen: „Wir brauchen wieder Spieler, die sich mit der TSG und der Region identifizieren“, sagt Neunsinger. „Die Zeiten, dass Spieler hier vom Fußball leben können, sind vorbei. Das könnten wir uns auch gar nicht mehr leisten.“
Finanziell steht die TSG nämlich vor einem Loch. Viele Sponsorenverträge sind nur für die Bayernliga gültig. Ob sich die Geldgeber auch in der Landesliga engagieren werden, scheint fraglich. Sparen heißt also die Devise. Und das in einer für die TSG entscheidende Phase. Sportlich kämpft die TSG weiter ums Überleben in der Bayernliga. Die Partie am Samstag in Großbadorf ist dabei richtungsweisend. Doch viel wichtiger ist aus Sicht des Trainers, dass für die kommende Saison eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt wird: „Wir führen bereits intensive Gespräche mit möglichen Neuzugängen“, so Neunsinger. „Unterschrieben ist allerdings noch nichts.“ Klar ist allerdings, dass mögliche Neuzugänge auch in der Landesliga für die TSG auflaufen würden.
Und auch im Trainerteam gibt es in der kommenden Saison einige Neuerungen. Armin Berchtold zieht sich aus beruflichen Gründen als Trainer der zweiten Mannschaft zurück. Der neue Mann ist bereits gefunden, wobei der Name noch nicht genannt wird: „Das Trainerteam steht, ich habe die mündliche Zusage“, so Neunsinger. Fakt ist, dass sich die Kompetenzen in Zukunft ändern werden. Die erste und zweite Mannschaft werden ab Juli von Neunsinger und dem zweiten Mann gemeinsam betreut. Damit hofft der Coach, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Teams verbessert wird: „Wir wollen, müssen und werden hier intensiver zusammenarbeiten“, sagt der Coach. „Damit wollen wir gerade die jungen Spieler besser fördern.“
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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