Herr Küntzel, willkommen in Thannhausen. Was kennen Sie von der Stadt denn schon alles?
Küntzel: (lacht) Da muss ich ehrlich gestehen, noch nicht allzu viel. Ich lebe ja erst seit zwei Jahren in Augsburg und habe noch nicht so viel von den kleineren Städten mitbekommen. Das wird sich aber nun ändern.
Wie kam es zu dem Kontakt?
Küntzel: Ich war seit Juli arbeitslos und bin seitdem auf der Suche nach einem neuen Verein. Im Profibereich hat sich leider nichts mehr aufgetan. Spieler in meinem Alter (Küntzel ist 32/Anm. d. Red.) haben bei den meisten Profi-Klubs keine Chance mehr. Nachdem meine Frau erfahren hat, dass sie schwanger ist, hab ich mich entschieden, einen Verein in der Umgebung zu suchen. So entstand der Kontakt zur TSG.
Sie haben ja vorgestern bereits mittrainiert. Wie war Ihr erster Eindruck?
Küntzel: Das ist schwer zu sagen. Wir haben ja in der Halle trainiert und da kann man keine wirklichen Rückschlüsse auf das Potenzial der Truppe machen. Zumal auch für mich die Halle Neuland war.
Und der Trainer?
Küntzel: Die Ansprache hat mir richtig gut gefallen. Ich denk, das ist ein dufter Typ.
Wie haben Sie sich denn die letzten sechs Monate fit gehalten?
Küntzel: Ich hab bei dem Trainingscamp für arbeitslose Profis mittrainiert. Das ging bis Ende September. Danach habe ich bei einigen Vereinen mittrainiert. Unter anderem auch in Nürnberg, Ulm und Jena.
Was haben Sie sich für die Rückrunde vorgenommen?
Küntzel: Wichtig ist, dass der Verein erfolgreich ist. Ich will helfen, dass wir aus dem Schlamassel rauskommen. Persönlich hab ich das Thema Profi-Fußball abgeschlossen.