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HALLENTURNIER IN GUNDELFINGEN |
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Gruppe A TSG Thannhausen TSV Gersthofen SC Bubesheim VfR Jettingen
Gruppe B TSV Aindling TSV Landsberg FC Gundelfingen SSV Höchstädt
Vorrunde VfR Jettingen - TSG Thannhausen 1:4 (0:1 Selig, 0:2 Lux, 1:3 Onyemaeke, 1:4 Onyemaeke) TSV Gersthofen - SC Bubesheim 2:1 SSV Höchstädt - TSV Aindling 0:2 TSV Landsberg - FC Gundelfingen 1:2 SC Bubesheim - TSG Thannhausen 1:3 (0:1 Cam, 0:2 Balogh, 1:3 Raach) TSV Gersthofen - VfR Jettingen 0:1 FC Gundelfingen - TSV Aindling 3:1 TSV Landsberg - SSV Höchstädt 2:0 TSG Thannhausen - TSV Gersthofen 2:1 (1:1 Cantürk, 2:1 Balogh) SC Bubesheim - VfR Jettingen 2:0 TSV Aindling - TSV Landsberg 1:2 SSV Höchstädt - FC Gundelfingen 1:4
Halbfinale TSG Thannhausen - TSV Landsberg 4:0 (1:0 Selig, 2:0 Lux, 3:0 Cantürk, 4:0 Cam)
FC Gundelfingen - SC Bubesheim 3:2
Spiel um Platz 3 TSV Landsberg - SC Bubesheim 3:4
Finale TSG Thannhausen - FC Gundelfingen 5:2 (1:0 Cantürk, 2:0 Dischl, 3:0 Lux, 4:1 Onyemaeke, 5:1 Dischl)
Bester Spieler: Marian Dischl (TSG Thannhausen)
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Der alte ist auch der neue Sieger. Am Bayernligisten TSG Thannhausen führte beim 3. Intersport-Seeßle-Hallencup des FC Gundelfingen kein Weg vorbei. Die Kicker um „Hallenkönig“ Stefan Selig setzten sich wie im Vorjahr an die Spitze des Klassements und ließen auch dem Gastgeber FC Gundelfingen im Endspiel (5:2) keine Chance.
Trotzdem zeigten sich die Gundelfinger keineswegs enttäuscht. „Sportlich haben wir das Optimale erreicht“, meinte etwa der stellvertretende Abteilungsleiter Wolfgang Weckend und verwies auch noch auf den Turniersieg der „Zweiten“ vormittags beim „kleinen Seeßle-Cup“. Zufrieden war er auch mit der Zuschauerresonanz. 600 Besucher füllten die Ränge der Kreissporthalle und machen Weckend Mut: „Es zeigt, dass so ein gut besetztes Turnier angenommen wird. Wir werden auch im nächsten Jahr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld präsentieren.“
Hinter den Kulissen hatte Organisator Christian Renner mit seinem Team viel Arbeit geleistet, in der Halle gab es Sport auf gehobenem Niveau. Zwar gehören technische „Zaubertricks“ der Vergangenheit an und auf dem Parkett dominiert der athletische Fußball, doch in Gundelfingen waren eben mit die besten Akteure der Region am Ball.
Wie etwa Stefan Selig, obwohl dessen Thannhauser Teamkollege Marian Dischl nicht unverdient als bester Turnierspieler ausgezeichnet wurde. „Wenn der General auf dem Feld ist, dann geht etwas, dann fallen Tore“, charakterisierte der Sportliche Leiter des FCG, Markus Riesenegger, die Auftritte des herausragenden schwäbischen Hallenfußballers im letzten Jahrzehnt.
In den Gruppenspielen setzte sich die TSG mit drei Siegen souverän durch, während der SC Bubesheim erst auf den letzten Drücker gegen den VfR Jettingen ins Halbfinale einzog. Das Tor von Robert Nan zum 2:0-Endstand verhinderte gar ein Siebenmeterschießen gegen den mit der „dritten Garnitur“ angetretenen TSV Gersthofen, das ansonsten über das Weiterkommen entschieden hätte. Überraschend klar setzten sich auch die Gundelfinger mit drei Siegen in ihrer Gruppe durch, während der TSV Landsberg mit zwei Treffern in den letzten beiden Minuten den Bayernligisten TSV Aindling (2:1) eliminierte. Chancenlos war hier Bezirksligist SSV Höchstädt.
Auch die Halbfinals waren eine klare Angelegenheit für Thannhausen (4:0 gegen Landsberg) und den FCG, wobei die Grün-Weißen es gegen Bubesheim in den letzten Sekunden noch einmal spannend machten. Robert Nan verkürzte für den BOL-Vertreter auf 2:3 - und wurde mit seinen insgesamt vier Treffern immerhin Torschützenkönig. Ein weiterer Trost für die Bubesheimer: Durch ein 4:3 gegen Landsberg wurde der Nachbar letztlich Dritter.
„Mit der Endspielteilnahme bin ich zufrieden. Ein Halbzeit lang konnten wir die Partie sogar offen halten“, meinte der neue FCG-Trainer Armin Resselberger später, „doch letztlich hätten wir nur mit viel Glück eine Siegchance gehabt.“ Der 5:2-Endspielsieg des Bayernligisten war mehr als verdient - und für die Gundelfinger blieb als Trost, dass ihr Schlussmann Rafael Kiebler als bester Torhüter der Veranstaltung ausgezeichnet wurde.
Quelle: Donau Zeitung / Walter Brugger
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