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BERICHT TOTOPOKAL FC GUNDELFINGEN |
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FCG: Benke, Putz, Rufrano, Schnelle, Wirth (45. Klein), Wünsche (45. Kerle), Fuchsluger, Mayerle, Scheu, Santamaria (45. Kerle), Müller
TSG: Amann - Raach (75. Babutzka), Balogh, Stapfer, Miller (65. Gauder) - Zimmermann, Selig, Dischl, Cantürk - Geldhauser (65. Henning), Lux
Tore: 0:1 (4.) Volkan Cantürk, 0:2 (28.) Vitalij Lux, 0:3 (43.) Michael Geldhauser, 0:4 (78.) Ralf Zimmermann, 0:5 (80.) Ralf Zimmermann, 0:6 (82.) Volkan Cantürk
Schiedsrichter: Robert Stanger (TSV Oberbeuren)
Die Auslosung für die BFV-Hauptrunde (Spieltermin 22./23. September) findet am 16. September im Rahmen des bayerischen Pokalfinales 2009 zwischen der SpVgg Weiden und dem SV Wacker Burghausen statt.
Pokal-Sensationen wiederholen sich halt nicht jährlich. Mit 3:0 fertigte der FC Gundelfingen als Bezirksoberligist vor einem Jahr die Bayernliga-Fußballer der TSG Thannhausen ab, jetzt nahmen die Mindelstädter späte Rache. Beim mittlerweile in die Landesliga aufgestiegenen FCG qualifizierten sich die Thannhauser durch ein 6:0 (3:0) für die erste Hauptrunde im bayerischen Toto-Pokal.
„Gratulation Trainer! Das war das erste zu Null“, grinste TSG-Torhüter Ralph Amann nach dem Schlusspfiff in Richtung seines Coaches Markus Pleuler, der nur meinte: „Nach neun Spielen mit Gegentreffern tut so etwas meinen Spielern auch mal gut. Und dass wir in der Offensive Qualität besitzen, wussten wir ja.“ Wobei gleich der erste Angriff zum Erfolg führte, als Neuzugang Volkan Cantürk den Ball nach Geldhauser-Flanke einköpfte (4.). Und weil Vitalij Lux (28.) sowie Michael Geldhauser (43.) noch vor dem Seitenwechsel zwei weitere Treffer für die bis dato im Schwabenstadion sieglosen Thannhauser folgen ließen, war die Partie schon zur Pause entschieden.
„Thannhausen hat mir deutlich besser als im Vorjahr gefallen“, suchte FCG-Trainer Stefan Anderl erst gar nicht nach Ausflüchten, denn er ergänzte: „Die haben unsere Fehler provoziert und das Tempo so hoch gehalten, dass wir nicht ins Spiel kamen.“ Nur als Manuel Müller nach 17 Minuten Sandro Santamaria freigespielt hatte, drohte dem Bayernligisten kurzzeitig der Ausgleich.
Während sich beim FCG keiner der insgesamt sechs neu ins Team gerückten Akteure nachdrücklich empfehlen konnte, war TSG-Coach Pleuler mit seinem Trio ganz zufrieden. David Balogh habe viel geredet und könne auch durch seine Zweikampfstärke durchaus eine Verstärkung werden, Vitalij Lux habe sein Potenzial nicht nur mit dem Tor angedeutet. Und der ehemalige Gersthofer Volkan Cantürk traf nach der Pause sogar ein zweites Mal zum Endstand ins Netz, wofür er von Pleuler ebenso gelobt wurde wie für seine Übersicht und die technischen Fähigkeiten.
„Gegen einen unterklassigen Gegner erleichtert so eine schnelle und zur Pause dann klare Führung natürlich einiges“, meinte Pleuler später, der deshalb gelassen von der Seitenlinie aus verfolgen konnte, wie sein Spielmacher Stefan Selig noch die Latte anvisierte (53.).
Auf der Gegenseite besaßen die Gundelfinger zwar noch zwei Kopfballchancen durch Raffaele Rufrano (54.) und Michael Mayerle (64.), doch damit hatten die Grün-Weißen ihr Pulver bereits verschossen. Stattdessen kam der Bayernligist in der Schlussphase noch zu drei weiteren Treffern. Der ehemalige Profi Ralf Zimmermann war zwei Mal mitgelaufen und brauchte den Ball aus kürzester Distanz jeweils nur über die Linie schieben, ehe Cantürk noch sein zweites Erfolgserlebnis im Thannhauser Trikot bejubeln durfte.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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