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BERICHT NEUER TRAINER DER 2. MANNSCHAFT |
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Vor einer Woche unterrichtete die TSG Thannhausen die Öffentlichkeit über die Verlängerung der Vereinbarung mit Oliver Schmid, Trainer der Bayernligamannschaft, um zwei Jahre, gestern gab sie nun einen Wechsel auf der Trainerbank der zweiten Mannschaft bekannt. Armin Berchtold wird bei der TSG II Nachfolger von Rainer Amann, der nach sechsjähriger „Dienstzeit“ zum Saisonende auf eigenen Wunsch aufhört.
Unabhängig davon, ob die stark abstiegsbedrohte zweite Garnitur der TSG Thannhausen in der nächsten Saison noch in der Bezirksoberliga spielt oder eine Stufe tiefer in der Bezirksliga um Punkte kämpfen muss, hat Bechtold der TSG seine Zusage gegeben. „Ich freue mich auf meine Arbeit bei der TSG“, so der 46-Jährige, der in Krumbach wohnt und zurzeit noch den Kreisklassisten DJK Breitenthal trainiert, bei der gestrigen Pressekonferenz in den Räumen der „Elano Sport-Physiotherapie“ in Thannhausen.
Mit Berchtold habe man einen Trainer gesucht und gefunden, „der gut mit jungen Spielern umgehen und diese weiterbringen kann“, unterstrich Harald Emmerling, Geschäftsführer der „Fußball GmbH TSG Thannhausen“. Mittelfristiges Ziel bei der TSG sei es, um erfahrene Spieler eine so genannte „U 23“ aufzubauen und dabei den jungen Akteuren eine Plattform zu schaffen, auf der sie sich für höhere Aufgaben empfehlen können. Emmerling: „Wir sind in der glücklichen Situation, dass nach Ende der Saison sieben A-Jugendspieler in den Seniorenbereich übertreten.“ Entscheidend bei der Verpflichtung von Armin Berchtold sei nicht gewesen, ob er einen Trainerschein hat oder nicht, „sondern dass er im stande ist, den einen oder anderen Spieler bayernligatauglich zu machen“.
Nach sechs äußerst erfolgreichen Jahren (unter anderem Doppelaufstieg von der Kreisliga in die Bezirksoberliga), wird Rainer Amann nach Saisonende seinen Dienst bei der TSG quittieren, zuvor jedoch alle Anstrengungen unternehmen, dass die TSG II in der Bezirksoberliga bleibt. Dieses Ziel hält der Sportliche Leiter Gerhard Joas für erreichbar, zumal nach der Winterpause Langzeitverletzte wie Florian Fröhlich, Sebastian Beck oder Florian Klimm wieder zur Verfügung stehen.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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