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BERICHT KREISMEISTERSCHAFTSENDRUNDE |
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„Da liegt was in der Luft“ witterte der 78-jährige Betreuer des SC Bubesheim, Georg Sailer, eine unliebsame Überraschung. Doch er konnte aufatmen. Die Befürchtung, „sein SCB“ könnte bereits im Viertelfinale der Endrunde der Kreismeisterschaft am Bezirksligisten VfR Jettingen scheitern, trat nicht ein. Der Titelgewinner der letzten beiden Jahre wankte zwar, leistete sich aber keinen Ausrutscher und letztlich kam es dann doch zum Traumfinale gegen Bayernligist TSG Thannhausen.
Hier hatte der Titelverteidiger die Hand schon am Siegerpokal, führte acht Sekunden vor Schluss mit 2:1, kassierte aber noch den Ausgleich und ließ sich in der Verlängerung den Sparkassen-Cup dann doch noch von der TSG vor der Nase wegschnappen.
„Schade, wir haben unseren Beitrag für ein tolles Endspiel geleistet“, trauerte Manual Kirschenhofer dem verpassten Titel-Hattrick nach. Der Akteur, der vor einem Jahr noch beim Endspielgegener TSG Thannhausen spielte, hatte selbst zwei gute Möglichkeiten, im Endspiel den SC Bubesheim auf Titelkurs zu bringen. „Ich hätte gern einen rein gemacht, aber der Basti kennt halt meine Dinger“ meinte Kirschenhofer und lobte damit indirekt einen der besten Thannhauser, Torwart Sebastian Steidle.
Insgesamt erlebten die rund 800 Zuschauer in der Günzburger Sporthalle einen äußerst unterhaltsamen Fußball-Abend. Zwei Spiele wurden erst in der Verlängerung entschieden, insgesamt fielen 55 Tore. Die meisten im Halbfinalspiel, wo die TSG Thannhausen den Kreisligisten SV Röfingen mit 11:1 weg fegte. Positiv überraschten die beiden klassenniedrigsten Clubs, SV Mindelzell (Kreisklasse) und SV Waldstetten (A-Klasse), obwohl für sie bereits im Viertelfinale Endstation war.
Zur Endrunde gibt es eine Bildergalerie unter www.mittelschwaebische-nachrichten.de/bilder
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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