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BERICHT FREUNDSCHAFTSSPIEL SSV ULM 1846 |
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Eine klare 0:5 Niederlage kassierte die TSG Thannhausen im ersten Testspiel der laufenden Vorbereitungsphase gegen den Regionalligisten SSV Ulm 1846.
Auf dem Kunstrasenplatz in Gersthofen entwickelte sich von Anfang an ein Spiel mit hohem Tempo, bei dem der unterschiedliche Vorbereitungsstand beider Mannschaften allerdings überdeutlich zu Tage trat. Der SSV Ulm zeigte sich einfach wesentlich spritziger und kombinationssicherer als die Thannhauser, denen man anmerkte, dass sie bis dato ausschließlich im läuferischen Bereich hatten trainieren können. Dennoch wäre die TSG in der achten Minute beinahe die Führung gelungen, als Michael Wieser allein vor dem Ulmer Torhüter auftauchte, aber das Ziel knapp verfehlte. Nach einer Viertelstunde ging der Regionalligist aus Ulm durch einen Kopfballtreffer von Davor Kraljevic in Führung. Zehn Minuten später bediente Miguel Coulibaly seinen Mitspieler Radojevic, der TSG-Keeper Sebastian Steidle aus 14 Metern keine Abwehrchance ließ. Pech hatte Thannhausens Spielmacher Stefan Selig, dessen 30-Meter Freistoß am Pfosten landete. Eine Minute vor der Pause bestrafte Miguel Coulibaly einen groben Schnitzer in der TSG-Abwehr mit dem 3:0.
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff waren die Thannhauser mit ihren Gedanken noch in der Kabine und erhielten dafür prompt die Quittung mit dem 0:4. Das Spiel hatte in der zweiten Halbzeit nun nicht mehr ganz das hohe Tempo des ersten Durchgangs. Die TSG war zwar bis zum Schluss um eine Ergebnisverbesserung bemüht, jedoch mussten die Akteure dem harten Trainingspensum der ersten Woche Tribut zollen. Ein Eigentor der Thannhauser in der 80. Minute bedeutete schließlich den 0:5 Endstand. Trotz der klaren Niederlage sah TSG-Trainer Oliver Schmid diese Begegnung durchaus positiv „Man durfte nicht erwarten, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung in der Lage sind, mit einem Gegner wie Ulm mitzuhalten, dennoch war es für uns wichtig zu spielen, um endlich auch wieder etwas im fußballerischen Bereich tun zu können.“
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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