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VORBERICHT SCHWÄBISCHE HALLENMEISTERSCHAFT 2008
 

Die TSG Thannhausen war in den letzten Jahren Dauergast bei der Endrunde zur Schwäbischen Meisterschaft im Hallenfußball. Wenn sie am morgigen Samstag um 14.15 Uhr wiederum das Parkett in der Sporthalle Augsburg betritt, dann ist das ein kleines Jubiläum. Zum zehnten Mal ist sie dann im Kreis der besten Hallenteams Schwabens vertreten, zum sechsten Mal in Folge. Als Titelverteidiger trifft sie im Viertelfinale auf den Bezirksoberligisten TSV Bobingen.

"Das Los meinte es gut mit uns. Das Finale ist möglich", äußert sich TSG-Trainer Oliver Schmid zuversichtlich. Freilich wird er selbst das Geschehen morgen nur von den Zuschauerrängen aus betrachten. "Chef im Ring" ist bei den Thannhausern Rainer Amann, Trainer der zweiten Mannschaft, der das TSG-Gemisch aus Bayernliga/BOL-Spielern über die Vorrunde in Günzburg nach Augsburg geführt hat und vor einer Woche auch die Qualifikation für die Endrunde der Kreismeisterschaft geschafft hat.

"Die Mannschaft hat spielerisch vielleicht nicht das Niveau wie die der Vorjahre", gibt Amann zu, was aber nicht heißen soll, dass die TSG damit zum Abschuss freigegeben wird: "Es wirken heuer Spieler mit, die noch nie oder nur selten bei einer Endrunde in Augsburg dabei waren. Die sind natürlich heiß, ehrgeizig und wollen etwas erreichen." Vom Ausscheiden im Viertelfinale bis zum Erreichen das Endspieles - Trainer Amann hält alles für möglich.

Mit dem TSV Bobingen (mit 19 Zählern punktgleicher Tabellennachbar der TSG Thannhausen II in der Bezirksoberliga) habe man zwar vom Papier her einen vermeintlich leichten Gegner gezogen, doch Amann warnt vor dem "ehrgeizigen und mit einigen ausgebufften Hallenspielern besetzten Gegner".

Bei den Mindelstädtern wird morgen fast genau jene Mannschaft auflaufen, die Ende des Jahres bei der Vorrunde in der Günzburger Sporthalle durch einen 3:2-Sieg im Finale über den SC Bubesheim die "Quali" für Augsburg geschafft hat. Nur einer, der damals noch in der Rolle des Zuschauers war, kommt auf Bitten des Trainer dazu: Stefan Selig, der eigentlich eine Hallenpause einlegen wollte. Jener Akteur, der in den Jahren 2004, 2005 und 2006 jeweils zum besten Spieler der Endrunde gewählt wurde tut der jungen Mannschaft sicherlich gut, nachdem andere Spezialisten wie Bayram Sadrijaj, Marian Dischl (Pause) und Peter Jakob (Wechsel zum TSV Ziemetshausen) fehlen werden.

Jakob, im letzten Jahr als bester Spieler und Torschütze (9 Treffer) ausgezeichnet, stehen die Türen in die Augsburger Sporthalle übrigens trotzdem offen. "Den lade ich persönlich zur Endrunde ein", teilte Armin Klughammer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im schwäbischen Fußballbezirk, unserer Zeitung mit.

Aufgebot der TSG Thannhausen: Sebastian Steidle, Markus Seitz, Stefan Selig, Florian Klimm, Sebastian Beck, Christian Streitel, Dominik Mayr, Christian Jaut, Michael Dreher, Nico Berchtold, Karl Fries, Mijo Stijepic, Mesut Yildiz


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten




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