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KLAUS RICHTER NEUER ABTEILUNGSLEITER |
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Der Wechsel an der Spitze der Fußballabteilung der TSG Thannhausen ging reibungslos vonstatten. Zum Nachfolger von Alexander Graf von Schönborn, der acht Jahre dieses Amt bekleidete (davor war er 35 Jahre Vorstand des Hauptvereins) wurde am Donnerstag der bisherige Stellvertreter Klaus Richter bei der Jahreshauptversammlung einstimmig gewählt.
Der Aufgabenbereich Richters ist zwar nicht mehr so umfangreich wie bisher, aber enorm wichtig für die Zukunft der Fußballer. Da mit der im Sommer erfolgten Ausgliederung der ersten und zweiten Mannschaft in die „Fußball GmbH“ der Herren- vom Junioren- und AH-Bereich rechtlich und organisatorisch getrennt wurde, wurden mit der Neuformierung der Abteilungsleitung insbesondere die Weichen für die Zukunft der intensiven und erfolgreichen Thannhauser Nachwuchsarbeit gestellt.
„Der Jugendfußball befindet sich in Thannhausen auf einem extrem hohen Niveau (die C-Junioren spielen in der Bayernliga, die A- und B-Junioren in der Landesliga) und unser Ziel wird es sein, dieses zu halten“, so der neue Abteilungschef, der aus Erfahrung weiß, „dass die Jugendarbeit immer ein Zuschussgeschäft bleiben wird“. Aber nur so könne man die Grundlage schaffen, dass auch die beiden Mannschaften im Seniorenbereich in höheren Regionen überleben.
Richter bedauerte in diesem Zusammenhang, dass in Thannhausen das Umfeld nicht mit dem sportlichen Niveau gewachsen ist. Zu wenig Plätze seien vorhanden, um alle Spiele in Thannhausen abwickeln (zwei Mannschaften bestreiten ihre Heimspiele in Balzhausen bzw. Mindelzell) und allen Bedürfnissen gerecht werden zu können.
Bedürfnisse wurden beim Punkt Wünsche und Anträge dahingehend geäußert, es möglich zu machen, dass alle Mädchen und Buben, die bei der TSG Thannhausen trainieren, auch zum Spielen kommen, selbst wenn sie nicht zu den Besten zählen. „Das ist eine Sache der Platzfrage, die wir in Bälde lösen müssen“, erklärte Graf von Schönborn und erwartet hier Abteilungsleitung, Fußball GmbH und Stadt in einem Boot. Stadträtin Mine Waltenberger Olbrich signalisierte diesbezüglich Bereitschaft der Stadt und sicherte auch für andere Belange ein „offenes Ohr“ von Stadtrat und dem neuen Bürgermeister zu.
Dass der Nachwuchsfußball bei der TSG Thannhausen boomt, dafür lieferte Harald Köpp, zuständig fürs Kleinfeld, den Beweis. 78 Kinder (davon 73, die in Thannhausen wohnen) spielen mit Erfolg in sechs Mannschaften der E-, F- und G-Junioren.
Über Schwankungen bei der finanziellen Lage berichtete Kassier Harald Emmerling. Er erhob auch den Zeigefinger und mahnte zur Sparsamkeit, „denn wir haben nicht alle Jahre so ein wirtschaftliches Großereignis wie das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund“.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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