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BERICHT NEUZUGANG PETER JAKOB |
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Peter Jakob ist wieder zurück in seiner alten Heimat: Bayernligist TSG Thannhausen und der Mittelfeldspieler haben sich darauf verständigt, es erneut miteinander zu versuchen. Im vergangenen Jahr hatte der Fußballer seinen Heimatverein ja nicht ganz geräuschlos verlassen und war zum TSV Ziemetshausen in die Kreisliga gewechselt. Vergessen: TSG-Trainer Oliver Schmid hat immer Kontakt gehalten zum 26-Jährigen und freut sich jetzt umso mehr, dass er wieder im Kader steht. Der Coach: „Peter Jakob ist einer von uns. Er passt charakterlich und sportlich sehr gut zu uns.“
Auf seinen ersten Einsatz freilich muss der Rückkehrer noch ein bisschen warten: Immer noch plagen ihn Probleme mit dem Knie. „Das dauert bestimmt noch eine gewisse Zeit, da muss er Geduld mitbringen“, sagt Schmid.
In seiner Mannschaft ist vor der heute (18.30 Uhr) anstehenden Bayernliga-Partie bei Aufsteiger TSV Rain alles in allerbester Ordnung. Nach der geschlossen starken Vorstellung beim 4:0 gegen Bad Kötzting ist das Selbstvertrauen natürlich riesig. Das stimmt Schmid enorm zuversichtlich für das Unternehmen Auswärtssieg. „Wir fahren da hin, um zu gewinnen“, sagt er vor der Fahrt nach Rain. Für die Thannhauser wird es auch höchste Zeit, ihr Schwaben-Trauma zu überwinden und endlich ein Derby zu gewinnen. In ihrer ersten Bayernliga-Spielzeit schaffte die TSG gegen die damaligen Bezirks-Konkurrenten aus Aindling, Kempten und Memmingen nur magere drei Zähler (es gab drei Unentschieden zu Hause und drei Niederlagen auswärts).
Der Thannhauser Trainer möchte sein Team heute mit der Anfangsformation des Kötzting-Spiels ins Rennen schicken. Einen Grund zum Wechseln hat er auch nicht. Das gilt ganz besonders in der (vor Saisonstart von vielen Experten mit Sorgenfalten betrachteten) Offensive. Srdan Stevanovic und Marc Hämmerle kommen nach ihren Traumtoren vom Samstag mit ganz breiter Brust daher. Die tollen Leistungen der beiden Angreifer basieren natürlich auch auf der Philosophie ihres Trainers, immer nach vorne zu schauen. In Schmids Worten: „Man darf die Spieler nicht an denen des vergangenen Jahres messen. Unsere jetzigen Angreifer bringen andere Qualitäten mit und wir als Trainer müssen sie auf den Stand bringen, ihre Leistung abzurufen. Wenn sie das schaffen, ist unser jetziger Sturm in der Bayernliga konkurrenzfähig.“
Die Gastgeber stehen im Gegensatz zur TSG mächtig unter Zugzwang: Nach nur einem Punkt in vier Partien und dem Rücktritt von Trainer Janos Radoki am Montagabend ist der Aufsteiger dringend aufgerufen, endlich zu punkten - „aber am besten erst am Samstag“, wie Schmid mit einem Lächeln sagt.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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