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BERICHT FC SCHROBENHAUSEN
 

FC Schrobenhausen - TSG Thannhausen 8:7 n.E. 2:2 (1:2)

Tore: 0:1 (19.) Sadrijaj, 1:1 (30.) Brnadic, 1:2 (32.) Selig, 2:2 (76.) Brnadic

Elfmeterschießen: 3:2 Richter, 3:3 Marschlich, 4:3 Göbel, 4:4 Jaut, 5:4 Samsa, 5:5 Wiesmüller, 6:5 Steinberger, 6:6 Stroh, 7:6 Brnadic, 7:7 Stijepic, 8:7 Schauberger, Degendorfer verschießt

TSG: Steidle - Kirschenhofer (80. Degendorfer), Mittelbach, Dischl, Wiesmüller - Stroh, Marschlich, Selig (46. Streitel), Jaut - Abdullei (57. Stijepic), Sadrijaj



Ach du dickes Ei! Zwei Tage nach dem 4:2-Sieg im Bayernliga-Punktspiel beim SC Ismaning erlebten die Fußballer der TSG Thannhausen eine dicke und unangenehme Osterüberraschung. Mit 7:8 (2:2) nach Die erste Überraschung erlebten die Bayernligafußballer bereits vor dem Anpfiff, denn das Spiel fand nicht auf dem sich tadellos präsentierenden Haupt- sondern auf dem extrem kleinen Nebenplatz statt. Das aber entschuldigt das sensationelle "Aus" der TSG keineswegs. Und es schien den Thannhausern auch nichts auszumachen, dass sie nicht die gewohnten Räume zur Verfügung hatten. Die Mindelstädter bestimmten das Spiel und gingen in der 19. Minute in Führung, als Stefan Selig einen Doppelpass mit Patrick Marschlich erfolgreich abschloss. Auch der Ausgleich (30. Minute) durch einen erst im Nachschuss verwandelten Foulelfmeter (Brnadic war von Stefan Mittelbach im Strafraum gefoult worden), schien die Thannhauser nicht aus der Bahn zu werfen. Postwendend stellte Bayram Sadrijaj den alten Abstand wieder her, als er nach Freistoß von Selig den von der Mauer abgeprallten Ball im linken oberen Eck unterbrachte.

Auch in Halbzeit zwei war der Bayernligist zunächst tonangebend, ging aber viel zu fahrlässig mit den Tormöglichkeiten um. Franz Stroh (69.) und Sadrijaj (70.) hätten innerhalb von zwei Minuten den Sack zumachen können. In der Annahme, das Spiel auch so nach Hause schaukeln zu können, wurden die Thannhauser immer nachlässiger, zeigten nicht mehr den nötigen Biss und wurden prompt bestraft.

Zunächst partierte TSG-Keeper Steidle einen Freistoß von Tobias Göbel (74.), zwei Minuten später konnte er dem Leder aber nur noch hinterher blicken, das Brnadic halb mit dem Kopf, halb mit der Schulter ins Thannhauser Tor beförderte. Nachdem sowohl Sadrijaj als auch Stijepic auf Thannhauser Seite in der Schlussphase die Entscheidung vergaben, musste diese im Elfmeterschießen herbeigeführt werden. Die ersten fünf Schützen beider Teams trafen, der Fehlschuss von Manuel Degendorfer (Lattenkreuz) ließ den Traum der TSG vom Bezirksfinale dann jäh platzen.


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten




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