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BERICHT FC GUNDELFINGEN |
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Der FC Gundelfingen steht im Halbfinale des Toto-Pokals in Schwaben. Gegen den Bayernligisten TSG Thannhausen setzten sich die Grün-Weißen am Dienstagabend mit 3:0 (2:0) durch und zogen nach Rain, Memmingen und Aindling in die Vorschlussrunde ein.
Zu gemeinsamen Zeiten in der BOL und Landesliga hatte die TSG Thannhausen noch nie im Schwabenstadion gewonnen, doch als Bayernligist gingen die Mittelschwaben diesmal als haushoher Favorit ins Match. „Zwei Klassen Unterschied musst du spüren“, hatte FCG-Coach Stefan Anderl vor der Partie noch geunkt - und nach drei Minuten schien sich die Prognose zu bestätigen. Da hämmerte Marc Hämmerle den Ball beim Freistoß an den Pfosten des Gundelfinger Tores. Dass dies kein Zufall war, bewies der TSG-Stürmer noch einmal nach 37 Minuten, als er wieder zum Freistoß antrat. Diesmal lenkte FCG-Torhüter Rafael Kiebler das Leder noch mit den Fingerspitzen an den Außenpfosten.
Außer bei Standardsituationen kam von den Mindelstädtern allerdings überraschend wenig, während sich die Grün-Weißen mit schnellem Spiel Chancen erarbeiteten. Vor allem Tobias Schieferle, Ex-Thannhauser im FCG-Trikot, wirkte motiviert und hätte nach 18 Minuten eigentlich schon jubeln müssen. Da jagte er frei vor Keeper Sebastian Steidle den Ball weit am Ziel vorbei.
Trotzdem drückte der 27-Jährige dem Spiel noch seinen Stempel auf. Beim 1:0 konnte Steidle seinen strammen Schuss zwar noch abwehren, doch Oliver Aunkofer verwertete den Abpraller (28.). Und kurz vor der Pause war Steidle machtlos, als Mittelstürmer Stefan Kerle für Schieferle abgelegt hatte und der Flügelflitzer via Innenpfosten auf 2:0 erhöhte.
Zur Pause brachte TSG-Trainer Oliver Schmid BOL-Torjäger Michael Wieser ebenso wie Maximilian Gauder, nachdem Christian Streitel (Zerrung) und Verteidiger Nikolas Berchtold (Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk) aus der Partie mussten. „Ein ganz bitterer Beigeschmack“, so Schmid, der auch sonst wenig Grund zur Freude hatte. Seine Elf erspielte sich in der Folge zwar leichte Feldvorteile, doch vom aktuellen Toptorjäger Srdan Stevanovic & Co. ging wenig Gefahr aus. Wie eine Wand stand FCG-Innenverteidiger Michael Sprengart.
„Unsere Niederlage war vollkommen verdient, da gibt es nichts zu deuteln“, musste Schmid anerkennen. In der 87. Minute hieß es nämlich noch 3:0: FCG-Verteidiger Sebastian Seifried startete ein Solo und bediente Schieferle - Tor!. „So ein Abend spricht einfach für sich. Das war ein ganz große Leistung“, freute sich FCG-Coach Stefan Anderl.
TSG: Steidle, Jocham, Streitel (46. Gauder), Selig, Stevanovic, Degendorfer, Dischl, Jaut, Berchtold (46. Wieser), Stroh, Hämmerle (82. Straub)
FCG: Kiebler, Putz, Seifried, Schnelle, Sprengart, Danner, Prießnitz (83. Hartmann), Schieferle, Kerle (77. Wirth), Aunkofer, Winkler (51. Panknin)
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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Bericht Entscheidungsspiel 2. Mannschaft | Bericht FC Schrobenhausen
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