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VORBERICHT SCHWÄBISCHE VORRUNDE AUGSBURG |
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Als Titelverteidiger geht die TSG Thannhausen in die 28. Auflage der schwäbischen Hallenmeisterschaften, deren Endrunde heute ab 12.30 Uhr in der Augsburger Sporthalle beim Kongresszentrum ausgetragen wird. Diese Veranstaltung ist alljährlich der unbestrittene Höhepunkt der Hallenveranstaltungen im Bezirk Schwaben, der seit vielen Jahren die absolute Hochburg des Hallenfußballs in Bayern ist. Die Thannhauser treffen im letzten Viertelfinale auf den Bezirksoberligisten TSV Schwabmünchen.
Die TSG ist seit vielen Jahren Dauergast in der Augsburger Sporthalle. Mit dem Sieg beim Vorrundenturnier in Günzburg sicherten sich die Mindelstädter bereits zum neunten Mal das Endrundenticket. Seit dem Jahr 2000 sind sie mit einer Ausnahme (2002) ununterbrochen in Augsburg mit von der Partie und konnten sich in den Jahren 2004 und 2006 auch den Meistertitel sichern. Nicht nur wegen des zweiten Thannhauser Titelgewinns ist die Endrunde des vergangenen Jahres den TSG-Anhängern und wohl auch vielen anderen Fußballfans in bester Erinnerungen geblieben, bot dieses Turnier doch spannenden und torreichen Hallenfußball auf einem spielerischen Niveau, wie man es lange Zeit nicht mehr erlebt hatte. Vergleicht man das heutige Teilnehmerfeld mit dem des vergangenen Jahres, so scheinen in dieser Hinsicht alle Voraussetzungen für ein ähnlich attraktives Turnier gegeben, denn die Veranstaltung ist nominell noch stärker besetzt als im Vorjahr. Zwei Bayernligisten (TSV Aindling, FC Memmingen), vier Landesligisten (FC Affing, FC Augsburg 2, TSV Nördlingen, TSG Thannhausen) und zwei Bezirksoberligisten (TSV Marktoberdorf, TSV Schwabmünchen) bilden ein hochklassiges Starterfeld, das einiges erwarten lässt.
Als Titelverteidiger zählt die TSG neben den beiden Bayernligisten TSV Aindling und FC Memmingen zum Favoritenkreis. Trainer Oliver Schmid will sich vor dieser Rolle zwar nicht drücken, dennoch hängt er die Erwartungen aus zwei Gründen nicht so hoch. "Zum einen haben wir heuer in der Halle nicht ganz die herausragende Form des Vorjahres und zum anderen ist bei so einer stark besetzten Veranstaltung alles möglich." Die Auslosung meinte es diesmal auch nicht ganz so gut mit den Thannhausern, denn bereits im Halbfinale könnte es zum Duell mit dem dreimaligen schwäbischen Meister und letztjährigem Finalgegner TSV Aindling kommen. An dieses mögliche Halbfinale verschwendet TSG-Trainer Oliver Schmid aber noch keinen Gedanken. "Wir müssen zuerst einmal unser Viertelfinale gegen den TSV Schwabmünchen erfolgreich gestalten, einzig und allein darauf richten wir unsere ganze Konzentration." Der TSV Schwabmünchen ist in der Halle ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt, konnte er doch im Jahr 2001 auch schon einmal den schwäbischen Hallentitel feiern. Paradoxerweise leitete aber ausgerechnet dieser Titelgewinn eine sportliche Durststrecke ein, die den damaligen Landesligisten in den folgenden Jahren bis in die Bezirksliga abrutschen ließ. Im Sommer gelang den Schwabmünchenern aber wieder die Rückkehr in die BOL. Der Sieg beim Vorrundenturnier in der eigenen Halle kam für die Experten auch nicht ganz überraschend, da die Schwabmünchener über einige sehr gute Hallenspieler verfügen. Dazu zählen vor allem der ehemalige Aindlinger Klaus Köbler sowie Daniel Rucht und Bobby Frey. Letzterer ist in Thannhausen bestens bekannt, spielte er doch vor einigen Jahren in der Jugend und bei den Senioren für die TSG. Auf der anderen Seite trifft mit TSG-Kapitän Marian Dischl ein ehemaliger Schwabmünchener Akteur auf seinen alten Verein.
"Wir sind in diesem Spiel zwar Favorit, stehen aber trotzdem vor einer schweren Aufgabe", so TSG-Coach Oliver Schmid, " denn wir spielen gegen einen Gegner der nichts zu verlieren hat. Zudem werden die Schwabmünchener als vermeintlicher Außenseiter auch den Großteil der Halle auf ihrer Seite haben." Gerade deshalb setzt Schmid wieder auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch die TSG-Anhänger. Bei unseren beiden Meistertiteln haben uns die Fans von der ersten bis zur letzten Minute phantastisch angefeuert und hatten damit ganz wichtigen Anteil an den Erfolgen." Für die TSG-Anhänger gilt es ohnehin einen Titel zu verteidigen, denn in den letzten drei Jahren wurden sie immer als beste Fans ausgezeichnet.
Personell wird es bei den Thannhausern gegenüber dem Vorrundenturnier in Günzburg zwei Änderungen geben. Für Marc Hämmerle kehrt Torjäger Bayram Sadrijaj nach Ablauf seiner Sperre wegen der roten Karte beim Erima-Cup des SC Bubesheim in die Mannschaft zurück und auch der zuletzt pausierende Christian Streitel ist heute wieder mit dabei.
Aufgebot der TSG: Sebastian Steidle, Christian Streitel, Stefan Selig, Peter Jakob, Marian Dischl, Mark Hugel, Tobias Schieferle, Bayram Sadrijaj, Tobias Stegherr, Florian Klimm
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Transfers Sommer Bayernliga 2007/08 | Vorbericht Turnier in Gersthofen
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