Sie sind hier: Fussball News Archiv 2007  
 NEWS
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
 FUSSBALL
News
I. Mannschaft
II. Mannschaft
Junioren
AH Thannhausen
Links
Spiele Saison 2004 - 2008
Anfahrtsweg
TSG-Fans
Bildergalerie
Die Sponsoren
Spielerhistory
Sicherheitskonzept
TSG-Schiedsrichter

NEUER RASEN IM MINDELSTADION
 

Herr über 7700 Quadratmeter Grün Sportskanonen Erhard Schindler wacht mit Argusaugen über den neuen Rasen im Thannhauser Mindelstadion, dessen Benutzung vorerst auf die erste und zweite Mannschaft beschränkt ist

Rein fußballerisch kann sich die TSG Thannhausen mit den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, VfB Stuttgart oder Hertha BSC Berlin natürlich nicht messen, auch wenn die erste Mannschaft heuer mit dem Aufstieg in die Bayernliga dem bezahlten Fußball ein Stück näher gekommen ist. Was aber das Grün betrifft, auf dem Woche für Woche die Punkte ausgespielt werden, da zogen die Mindelstädter mit denm besagten Proficlubs jetzt gleich. Der selbe Teppich (Top Sport Stadion-Rollrasen) auf denen die Profis Gomez, Pantelik und Co. ihre Fußballkünste zeigen, steht nun auch den Thannhauser Fußballern zur Verfügung.
Einer der mit Argusaugen über die neueste Errungenschaft der TSG (Platzpächter) und der Stadt Thannhausen (Eigentümer) wacht ist Erhard Schindler. Der ehemalige aktive Fußballer dient der TSG nun als Plätzebeauftragter. Zwar steht ihm dabei auch Andreas Bugay zur Seite, doch das neue Grün im Mindelstadion ist reine Chefsache. Weil der Platz nicht überstrapaziert werden darf, ist deren Benutzung vorerst nur der ersten und zweiten Mannschaft vorbehalten. 14 der insgesamt 16 am geregelten Spielbetrieb teilnehmenden Teams müssen also weiterhin mit der ebenfalls sanierten Sportanlage Süd oder den sehr guten Spielfeldern der umliegenden Sportvereine vorlieb nehmen. Mehr als zwei Spiele pro Woche sind laut Lieferant nicht drin, damit die Qualität der 104 x 68 Meter großen Spielwiese erhalten bleibt.

Es gibt freilich auch Ausnahmen, dies aber nur nach vorheriger Absprache mit mir, macht der Chef über 7700 Quadratmeter deutlich. Präzedenzfälle will er von vorneherein vermeiden, ebenso wolle er sich nicht zum Richter machen.
Die Vorstandschaft hat das akzeptiert, weil sie weiß, was sie an Erhard Schindler hat. Mit dem Auftragen des Rollrasens durch eine Spezialfirma begann nämlich erst die Kleinarbeit, die unerlässlich ist, um das Optimale aus der Grasnarbe herauszuholen. Eine automatische Bewässerungsanlage hat nur dann einen Sinn, wenn man sie zur rechten Zeit einsetzt. Schindler: Man muss ein Gespür dafür haben. Und ein Rasen ist nur dann bundesligareif, wenn er die richtige Dichte und Höhe hat. Dreieinhalb bis vier Zentimeter sind ideal, weil dann der Schnittpunkt genau über der Blattverzweigung liegt, die wiederum für die Dichtigkeit ausschlaggebend ist, erklärt der 65-jährige Plätzebeauftragte. In der Vegetationszeit heißt das: der Rasen muss zwei Mal in der Woche gemäht werden, denn höher als acht Zentimeter sollte das Gras nicht werden. Diese Aufgabe teilen sich künftig die TSG und die Stadt.

Nach zweimonatiger Anwachsphase hat der Auftragnehmer nun grünes Licht für den Spielbetrieb gegeben. Die Verbindung zwischen Rollrasen und Untergrund ist zu 100 Prozent erfolgt. Nun müssen nur noch die TSG-Fußballer die Bindung zum neuen Grün finden und die jüngst auf dem Ersatzplatz in Kemnat errungenen Erfolge nach der Rückkehr ins Mindelstadion fortsetzen. Eine schöneres Comeback als einen Sieg im Derby am Samstag (15 Uhr) gegen den FC Memmingen könnte man sich im Lager der TSG kaum vorstellen...


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten




Nachbericht für Sansibar | Neuzugang Christian Dausel