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INTERVIEW MIT GRAF VON SCHÖNBORN |
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Verstärken mit Maß und Ziel Nachgefragt beim TSG-Abteilungsleiter
Für Alexander Graf von Schönborn, Fußball-Abteilungsleiter bei der TSG Thannhausen, ist mit dem Aufstieg in die Bayernliga ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Nach dem Schlusspfiff sprach mit ihm der Sportredakteur Alois Thoma.
Sie müssen heute der glücklichste Mensch auf der Welt sein?
Schönborn: Das kann man so sagen. Das schöne dabei ist, dass wir kein Zufallsaufsteiger sind, sondern uns den Aufstieg das ganze Jahr über redlich verdient haben. Heute hat jene Mannschaft gewonnen, die mehr wollte und das war die TSG. In solchen Spielen gibt es keinen Schönheitspreis, da zählt am Ende nur das Ergebnis.
Momentan überwiegt natürlich das Glücksgefühl, aber sie haben sich sicher schon Gedanken über die Mannschaft der Zukunft gemacht?
Schönborn: Es ist kein Geheimnis, dass wir uns verstärken werden, aber das mit Maß und Ziel. Vier oder fünf Neuzugänge werden es sein, schließlich haben wir mit Johannes Schlumberger, Tobias Stegherr und Tobias Schieferle auch drei Abgänge zu verzeichnen.
Und wer werden die Neuen sein?
Schönborn: Das sind einmal Christian Jaud vom TSV Bobingen und Johannes Nusur, ehemaliger A-Junioren-Bundesligaspieler beim SSV Ulm 46, der zuletzt beim FV Illertissen gespielt hat. Mit zwei weiteren Akteuren sind wir noch im Gespräch und ich hoffe, dass sich der Aufstieg bei den Verhandlungen positiv auswirkt.
Was ist mit Joseph Olumide, der bekanntlich als Ersatz für den verletzten Bayram Sadrijaj verpflichtet wurde? Es war zu hören, dass er die TSG verlassen wird.
Schönborn: Im Fall dass wir den Aufstieg nicht geschafft hätten, dann hätte er sich verabschiedet. Aber jetzt ist es sehr wahrscheinlich, dass er bei uns bleibt. Seine Verpflichtung zur Winterpause hat sich mehr als gelohnt. Mit seinen zehn Treffern hat er uns im Aufstiegsrennen gehalten.
Hinsichtlich Trainer Oliver Schmid ist ja ohnehin schon länger alles klar?
Schönborn: Das stimmt. Und der Erfolg gibt uns recht. Eine bessere Empfehlung als zwei Aufstiege in drei Jahren gibt es nicht.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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