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BERICHT TOTO-POKAL GEGEN TSV NÖRDLINGEN |
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Die TSG quält sich ins Halbfinale Toto-Pokal Bayernligist Thannhausen besiegt nach 0:1-Rückstand den TSV Nördlingen mit 2:1
Die Überraschung lag in der Luft, sie fand aber letztlich nicht statt. Fußball-Bayernligist TSG Thannhausen quälte sich gestern Abend im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Bezirksebene gegen den gastgebenden Landesligisten TSV Nördlingen nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 ins Halbfinale.
Die Nördlinger hatten schon nach fünf Minuten eine gute Chance im Überzahlspiel, doch der ballführende Daniel Schneider entschied sich von mehreren Möglichkeiten für die schlechteste. Dann zog Benjamin Stimpfle aus vollem Tempo ab, aber Torwart Sebastian Steidle holte sich seine erste Sicherheit. Die Gäste kamen nicht so recht in die Gänge. Nur Joseph Olumide wagte das eine oder andere Tänzchen mit der TSV-Abwehr, schoss aber am langen Eck vorbei (20.) beziehungsweise scheiterte an der Faustabwehr von Torhüter Tobias Straß (36.). Bartosz Wolff, diesmal im Mittelfeld eingesetzt, wurde nicht angegriffen, doch seinen Flachschuss holte Steidle aus dem unteren Eck (37.). Gegen Ende der ersten Halbzeit schien es so, als würden sich die besseren Individualisten aus der Mindelstadt doch durchsetzen. Olumide verfehlte aus 18 Metern knapp das Tor, Marc Hämmerle zielte aus 14 Metern genau auf Straß (39.) und ein sehenswerter Linksschuss von Tobias Bugl flog über die Latte (42.). Das erste Tor fiel freilich auf der anderen Seite: Eine Flanke von Kapitän Heiko Förg landete zentimetergenau auf dem Kopf von Schneider und der ließ aus acht Metern Torwart Steidle keine Chance (44.).
Auch nach der Pause erwischten die Einheimischen den besseren Start. Nach einem tödlichen Pass von Förg auf Schneider entschied sich der Angreifer fünf Meter vor dem Tor für einen Querpass zum Gegner (54.). Danach ließen die Gastgeber in ihren Bemühungen nach. Fatalerweise war die Verletzung von Mark Hugel (Muskelfaserriss) und die damit verbundene Einwechslung von Mijo Stijepic die Wende. Als zwei Rieser die Chance zur Klärung hatten, fiel die Kugel Stijepic vor die Füße und der markierte mit einem Flachschuss ins lange Eck den Ausgleich (69.). Nur zwei Minuten später das 1:2, als Stijepic über die Abwehr flankte, Kapitän Stefan Selig per Kopf nach hinten ablegte und Tobias Bugl mit einem unhaltbaren Flachschuss traf. Nun hatten die Gäste merklich Oberwasser. Sie ließen jetzt auch ihre spielerische Klasse aufblitzen und hatten nach schönen Kombinationen weitere gute Möglichkeiten durch Olumide und den eingewechselten Ortner.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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