Eine rundum positive Bilanz des vergangenen Jahres konnte Alexander Graf von Schönborn auf der kürzlich abgehaltenen Abteilungsversammlung Fußball der TSG Thannhausen ziehen. In seinem Rechenschaftsbericht rief der Spartenchef den gut 40 Anwesenden, darunter Bürgermeister Johannes Schropp und mehrere Stadträte, noch einmal die vielen Highlights der letzten 12 Monate in Erinnerung. Mit dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bayernliga gelang der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Auch die Reserve sorgte mit dem Durchmarsch von der Kreisliga in die Bezirksoberliga für eine echte Sensation. In der Halle konnte mit grandiosen Vorstellungen der dritte schwäbische Hallenmeistertitel in den letzten vier Jahren geholt und bei den bayerischen Titelkämpfen zum zweiten Mal in Folge die Vizemeisterschaft errungen werden. In der laufenden Saison spielt die TSG in der Bayernliga einen hervorragende Rolle und wird als bester Aufsteiger im gesicherten Mittelfeld in die Winterpause gehen. Die zweite Mannschaft schlägt sich in der BOL ebenfalls recht gut und ist auf einem guten Weg, den angestrebten Klassenerhalt zu erreichen. Ein echter Höhepunkt war das Straßenfest im Juni, bei dem 1000 Menschen im Herzen Thannhausens mit dem Verein den Doppelaufstieg feierten. Mit der durch die großzügige Unterstützung von Zimmermann-Stiftungs Verwalter Norbert Wehn und der Stadt ermöglichten Verlegung eines neuen Rollrasens im Mindelstadions konnte eines der größten Probleme der Vergangenheit gelöst werden. Erfolgreich war der Verein auch bei der weiteren Steigerung der Sponsoringaktivitäten und der Verbesserung der Infrastruktur in Sportheim und Stadion. Ebenso großartige Erfolge wie im Herrenbereich kann auch der Nachwuchsfußball bei der TSG vorweisen, wie stellvertretender Abteilungsleiter Klaus Richter in seinem Bericht über die Jugend herausstellte. Die A-Junioren spielen eine herrausragende Rolle in der Bezirksoberliga, die B- und C-Junioren behaupten sich in der Bayernliga und auch bei den D-Junioren und im Kleinfeldbereich gab es viele Erfolge zu vermelden. Zwölf eigene Jugendmannschaften und drei Spielgemeinschaften mit dem TSV Balzhausen hat die TSG in dieser Saison am Start. Große Probleme gibt es derzeit aber im organisatorischen Bereich, nachdem der erst im vergangenen Jahr neu gewählte Jugendleiter sein Amt schon nicht mehr ausübt. Richter appelierte an die Versammelten, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, damit die sportlich so erfolgreiche Jugendarbeit auch organisatorisch wieder auf ein tragfähiges Fundament gestellt werden kann.