|
|
|
 |
 |
 |
 |
2. VORBERICHT BAYERISCHE HALLENMEISTERSCHAFT |
 |
|
|
Jubiläum feiert in diesem Jahr die bayerische Hallenfußballmeisterschaft, die heute ab 10.30 Uhr in der Gaborhalle in Rosenheim ausgetragen wird. Bei der 25. Auflage mit von der Partie ist auch die TSG Thannhausen, die als schwäbischer Meister des Jahres 2007 mit den anderen sechs Bezirksmeistern und dem Ausrichter TSV 1860 Rosenheim den Sieger des Lotto Bayern-Hallencups ermittelt.
Nach Aschaffenburg 2004 und Essenbach 2006 ist die TSG heute zum dritten Mal bei der bayerischen Hallenmeisterschaft vertreten. Dem Halbfinalzug vor drei Jahren ließen die Thannhauser im vergangenen Jahr sogar den Einzug ins Endspiel folgen, in dem sie sich dann dem niederbayerischen Vertreter ASC Simbach mit 2:4 geschlagen geben mussten. "Es wäre natürlich eine Riesensache, wenn wir heuer wieder ins Endspiel einziehen könnten," meint TSG-Trainer Oliver Schmid. In der Favoritenrolle sieht Schmid seine Mannschaft allerdings nicht und verweist in diesem Zusammenhang auf das außerordentlich stark besetzte Teilnehmerfeld. Zwei Bayernligisten (1. SC Feucht, Würzburger FV), fünf Landesligisten (FC Amberg, TSV Mönchröden, TSV 1860 Rosenheim, TSG Thannhausen, BCF Wolfratshausen) und ein Bezirksoberligist (SpVgg Ruhmannsfelden) bilden mit das hochkarätigste Starterfeld, das es bei dieser Veranstaltung je gegeben hat. Lediglich 2005 in Günzburg war das Turnier mit drei Bayern- und fünf Landesligisten nominell noch stärker besetzt.
Die Fahrkarte für die "Bayerische" in Rosenheim hatte sich die TSG vor zwei Wochen mit dem überzeugenden Sieg bei der schwäbischen Endrunde in Augsburg gesichert. "Wir wollen unseren vielen treuen Fans heute noch einmal erfolgreichen und vor allem auch attraktiven Hallenfußball bieten", formuliert TSG-Coach Oliver Schmid die Zielsetzung für den letzten Hallenauftritt in diesem Winter. Dass der Budenzauber nicht nur bei den Aktiven, sonden auch den Fans hoch im Kurs steht, beweist die riesige Unterstützung, auf die die TSG auch heuer wieder bauen kann. Möglich machen dies mit der Sparkasse Günzburg-Krumbach und der Firma BBS-Reisen zwei heimische Unternehmen, die den Fans drei kostenlose Busse nach Rosenheim zur Verfügung stellen. So werden die Thannhauser heute von knapp 200 Anhängern begleitet. Den ersten Auftritt ihres Teams können die Thannhauser Fans um 11.10 Uhr erleben, wenn die TSG auf Gastgeber TSV 1860 Rosenheim trifft. Der Landesligarivale, der im letzten Jahr lange um den Aufstieg mitspielte, erlebt heuer eine recht durchwachsene Saison. Die Qualitäten der Rosenheimer in der Halle sind recht schwer einzuschätzen, zumal sie sich als Gastgeber nicht qualifizieren mussten. Allerdings verfügen die Oberbayern auf alle Fälle über einige technisch sehr versierte Akteure, wie z.B. Ex-Profi und Kapitän Manfred Burghartswieser.
SpVgg Ruhmannsfelden heisst der zweite Gruppengegner der TSG. Der Tabellenvierte der BOL Niederbayern ist zwar klassentiefster Turnierteilnehmer, aber in der Halle ist die Ligazugehörigkeit nicht unbedingt ausschlaggebend. Dies zeigt auch der Blick auf das letzte Jahr, als mit dem ASC Simbach ebenfalls ein Bezirksoberligist den bayerischen Hallentitel holte. Eben diesen ASC Simbach haben die Ruhmannsfelder im Bezirksfinale geschlagen und nachdem sie den Titelverteidiger ausgeschaltet haben, würden sie nun natürlich auch gerne dessen Nachfolge auf bayerischer Ebene antreten. Im dritten Gruppenspiel kommt es für die Thannhauser zum Vergleich mit dem oberfränkischen Bezirksmeister TSV Mönchröden. Für den Tabellenelften der Landesliga Mitte ist die bayerische Meisterschaft Neuland, umso größer ist dafür die Euphorie mit der die Oberfranken dieses Turnier angehen.
Während die Thannhauser Gruppe als sehr ausgeglichen anzusehen ist, sind in der anderen Gruppe die beiden Bayernligisten Feucht und Würzburg doch leicht favorisiert. Der Würzbuger FV konnte 2005 schon einmal den Titel holen, ist als einzige Mannschaft zum dritten Mal in Folge dabei und somit neben der TSG auch die einzige Mannschaft, die bereits im letzten Jahr in Essenbach am Start war.
Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. "Dahin möchten wir auf alle Fälle einziehen", macht TSG-Trainer Oliver Schmid keinen Hehl aus seinen Erwartungen. Allerdings weiss er, dass seine Mannschaft dazu wieder an die Leistung der schwäbischen Endrunde in Augsburg anknüpfen muss. Anders als im letzten Jahr, als den Thannhausern im Endspiel gegen Simbach die Kraft ausgegangen war, erwartet er in dieser Hinsicht heute keine Probleme. "Wir haben heuer unser Programm in der Halle gerade in Bezug auf das Training reduziert und mit Ausnahme von Torhüter Sebastian Steidle gibt es keinen Spieler, der alle Turniere gespielt hat."
Um optimal vorbereitet zu sein, ist die Mannschaft, bei der es gegenüber der schwäbischen Endrunde keine personellen Veränderungen gibt, bereits gestern Abend nach Rosenheim gereist. Somit können die Thannhauser heute ausgeschlafen ins Turnier gehen, wo sie es mit ihrem stimmgewaltigen Fans im Rücken zum Abschluss dieser Hallensaison noch einmal wissen wollen.
Aufgebot der TSG: Sebastian Steidle, Christian Streitel, Stefan Selig, Peter Jakob, Marian Dischl, Mark Hugel, Tobias Schieferle, Bayram Sadrijaj, Tobias Stegherr, Florian Klimm
|
2. Vorbericht Aufstiegsspiel 1. Mannschaft | 2. Vorbericht Sansibar
|
|