|
|
|
 |
 |
 |
 |
2. VORBERICHT AUFSTIEGSSPIEL 1. MANNSCHAFT |
 |
|
|
Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass die TSG Thannhausen in der Aufstiegsrelegation erstmals einen Anlauf Richtung Bayernliga unternommen hat. Nachdem den Thannhausern seinerzeit der ganz große Coup noch verwehrt blieb möchten sie im zweiten Anlauf heute Nachmittag (Beginn 16 Uhr) mit einem Sieg gegen den Zweiten der Landesliga Nord, SV Alemannia Haibach, den Traum vom Aufstieg in Bayerns höchste Spielklasse Wirklichkeit werden lassen. Erinnerungen an die Niederlage vom Vorjahr gegen den FC Eintracht Bamberg schiebt man bei der TSG schnell zur Seite. "Damals hatte die Mannschaft erst vier Tage zuvor mit dem Sieg gegen den FC Ingolstadt den Einzug in den DFB-Pokal geschafft und war nach zahlreichen englischen Wochen in Folge am Ende ihrer Kräfte gewesen. Diesmal gehen wir dagegen mit vollen Akkus in die Partie", sieht Abteilungsleiter Alexander Graf von Schönborn einen entscheidenden Unterschied zum Vorjahr. Und noch etwas ist diesmal anders als vor zwölf Monaten. Während damals zwei Siege nötig gewesen wären, reicht in diesem Jahr ein Sieg, da kein bayerischer Verein aus der Regionalliga in die Bayernliga absteigen musste. Die heutige Partie ist damit ein echtes Endspiel, was den Reiz natürlich noch weiter steigert.
Dies gilt natürlich nicht nur für die Thannhauser, sondern auch für den Gegner SV Alemannia Haibach. Die Mannschaft aus dem Ort vor den Toren Aschaffenburgs möchte nach 1996 zum zweiten Mal den Sprung in die Bayernliga verwirklichen. TSG-Trainer Oliver Schmid konnte die Haibacher zwar nicht persönlich in Augenschein nehmen, aber er hat sich aus verschiedenen Quellen über den Zweiten der Landesliga Nord informiert. "Das ist eine sehr lauf- und kampfstarke Mannschaft, die ihr Heil vor allem in der Offensive sucht." Nicht entgangen ist Schmid dabei natürlich, dass aus der starken Haibacher Offensivabteilung ein Spieler herausragt. Der 32-jährige Günther Maier, der früher einmal beim Zweitligisten Offenbacher Kickers unter Vertrag stand, hat es in 34 Spielen auf 31 Tore gebracht. "Er ist zweifellos eine ganz zentrale Figur bei den Haibachern, auf die wir ein besonderes Augenmerk richten müssen", ist sich Schmid im Klaren. Allerdings möchte sich der TSG-Coach ansonsten nicht nach dem Gegner richten. "Wir müssen versuchen, den Haibachern unser Spiel aufzuzwingen und sie in der Offensive gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen."
Insbesondere auch aus den starken Leistungen der letzten beiden Punktspiele schöpft Schmid die Zuversicht, dass seinem Team heute der erhoffte Aufstieg gelingt. Zumindest in personeller Hinsicht scheinen hierfür alle Voraussetzungen gegeben, da auch Stürmer Joseph Olumide wohl gerade rechzeitig wieder fit wird und Schmid daher bis auf den langzeitverletzten Bayram Sadrijaj alle Mann an Bord hat.
|
1. Vorbericht für Sansibar | 2. Vorbericht Bayerische Hallenmeisterschaft
|
|