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INTERVIEW MIT OLIVER SCHMID |
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Frage: Ihr Team bereitet sich seit gut vier Wochen auf das Restprogramm vor. Konnten Sie bei diesem Wetter überhaupt vernünftig arbeiten?
Schmid: Die vergangenen Wochen waren natürlich schwierig. Aufgrund des schlechten Wetters konnten wir auf unserem Sportgelände fast nur auf der Tartanbahn laufen, laufen und nochmals laufen. Somit haben wir die meiste Zeit zwangsläufig sehr stark im Ausdauerbereich gearbeitet, was natürlich von der Motivation her für die Spieler nicht immer einfach ist. Die Jungs haben aber alle super mitgezogen. Ich spüre, dass sie etwas erreichen wollen. In der vergangenen Woche konnten wir dann im Trainingslager in der Türkei endlich auch im fußballerischen Bereich arbeiten.
Frage: Das Trainingslager in südlichen Gefilden war also ein echter Glücksfall?
Schmid: Auf alle Fälle, zumal bis auf eine Ausnahme der gesamte Kader mit dabei war. Wir hatten gutes Wetter und konnten auf hervorragenden Plätzen optimal trainieren. Wir haben die Gelegenheit natürlich ausgiebig genutzt und in elf Einheiten intensiv im spielerischen und taktischen Bereich gearbeitet.
Frage: Ihre Mannschaft hat vier Tests bestritten. Wie beurteilen Sie die Leistungen?
Schmid: Die Leistungen waren recht unterschiedlich, insgesamt haben wir uns aber mit der Zeit immer mehr gesteigert. Nach dem 5:1 beim TSV Neu-Ulm gab es zwar eine 0:8-Packung beim FC Augsburg, die man aber nicht überbewerten muss, da die Augsburger an diesem Tag eigentlich ihr erstes Punktspiel hätten bestreiten sollen und wir erst eine Woche im Training waren. Beim 3:3 in Dinkelscherben haben wir bereits ganz ordentlich gespielt und im Trainingslager beim 5:0 gegen die U 20 des russischen Spitzenclubs Zenit Moskau eine sehr gute Vorstellung abgeliefert.
Frage: Wie stellt sich die Personalsituation vor dem Start dar und wie stark ist Neuzugang Stefan Mittelbach?
Schmid: Bis auf Stephan Wenzel, der schon seit längeren unter einer Achillessehnenreizung leidet und wohl noch eine oder zwei Wochen ausfällt, haben wir derzeit glücklicherweise keinen Verletzten. Stefan Mittelbach hat sich sehr schnell integriert. Aufgrund seiner bisherigen Leistungen kann ich sagen, dass er die Verstärkung wird, die wir uns erwartet haben.
Frage: Vor der Saison wollten Sie eine Platzierung in der vorderen Tabellenhälfte erreichen. Ist nach der glänzenden Vorrunde nun der zweite Platz das Ziel?
Schmid: Unser Ziel ist es, den Kampf um den zweiten Platz so lange wie möglich offen zu halten. In der Vorrunde ist es optimal gelaufen; vor allem sind wir von Verletzungen verschont geblieben. Wenn das wieder gelingt, ist alles möglich. Allerdings hat sich unser schärfster Gegner Rosenheim in der Winterpause gleich mit vier Spielern verstärkt. Wir werden aber versuchen, die Erfahrung der Rosenheimer mit Engagement und Leidenschaft wettzumachen. Daneben wartet auch im Pokal mit dem Halbfinale gegen den Bayernligisten TSV Aindling noch ein besonderes Schmankerl auf uns. Wir können also in diesem Jahr noch einiges erreichen. Was letztendlich dabei rauskommt, werden wir sehen.
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Bericht Hallenturnier in Schwabmünchen | Wechsel in der Winterpause der Landesliga Süd
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