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BERICHT TOTO-POKAL GEGEN SPVGG WEIDEN
 

4:3-Sieg nach Elfmeterschießen im bayerischen Viertelfinale gegen die SpVgg Weiden

Die TSG Thannhausen hat ihren ersten Auftritt im Fußball-Toto-Pokal auf bayerischem Parkett erfolgreich absolviert. Im Viertelfinale auf Landesebene besiegte sie gestern Abend vor 300 Zuschauern den Tabellenführer der Landesliga Mitte und unterlegenen Finalisten im Oberpfälzer Finale, die SpVgg Weiden 4:3 (1:1) nach Elfmeterschießen. Sie kassierte eine Siegprämie in Höhe von 1500 Euro von der Totogesellschaft und benötigt jetzt nur noch einen Sieg, um an der DFB-Pokal-Hauptrunde teilnehmen zu können.

Mann des Abends war, wie kürzlich beim schwäbischen Pokalfinale, als die TSG Thannhausen den Bayernligisten FC Memmingen 4:2 besiegte, Torwart Sebastian Steidle. Als beim Elfmeterschießen der Thannhauser Peter Jakob am Weidener Schlussmann scheiterte, schien sich die Angelegenheit zu Gunsten der Gäste aus der Oberpfalz zu neigen. Doch dann kam der große Auftritt von Steidle, der sowohl das Duell gegen Peter Schecklmann als auch anschließend gegen Roy Stapelfeld gewann. Als dann auch noch SpVgg-Torhüter Christian Bergmann den Ball neben das Tor setzte, war die Sache gelaufen, nachdem Marian Dischl, Martin Wiesmüller und Mijo Stijepic ihre Aufgabe für die TSG erfolgreich lösten.

"Durch großes Engagement und mannschaftliche Geschlossenheit haben wir uns den Einzug ins bayerische Halbfinale verdient", bilanzierte Thannhausens Trainer Oliver Schmid nach dem Schlusspfiff des souverän leitenden Regionalliga-Schiedsrichters Roland Greht aus Menning. Schmid musste aber auch eingestehen, dass sich seine Mannschaft sehr schwer tat, mit den in der Abwehr sehr sicher stehenden Oberpfälzern. Kaum eine Lücke tat sich auf für die Angreifer des Gastgebers und so konnte in der ersten Halbzeit auch keine einzige klare Chance notiert werden. Aber auch die Weidener hatten ihre Probleme im Angriffsspiel und so bedurfte es schon eines Geschenkes (Fehlpass von Mark Hugel), um nach 26 Minuten zur ersten Tormöglichkeit zu kommen. Roy Stapelfeld zögerte aber viel zu lange und die TSG-Fans konnten ebenso erleichtert durchatmen wie wenige Minuten später, als Peter Schecklmann nur knapp an einem Querpass vorbeirutschte.

Kurz nach Seitenwechsel setzte Mijo Stijepic mit einem gefährlichen Distanzschuss den ersten Akzent, den ersten Treffer in diesem bis dahin wenig aufregenden Spiel erzielten jedoch die Gäste. Im Anschluss an einen Eckball köpfte Benjamin Werner völlig frei zum 0:1 ein. Doch davon ließen sich die Thannhauser, die mit Stefan Selig, Stefan Mittelbach und Bayram Sadrijaj drei Stammspieler zu ersetzen hatten, nicht schocken. Und sie wurden belohnt. In der 68. Minute hämmerte Tobias Schieferle aus 16 Metern den Ball ins Weidener Kreuzeck. Jetzt witterte die TSG ihre Chance und versuchte nachzulegen. Der zweite Treffer lag dann auch in der Luft, denn der Schütze des Ausgleichtores forderte den SpVgg-Schlussmann noch zwei Mal zu einer Glanzparade.

Gegner der TSG im Halbfinale ist der FC Ingolstadt 04. Das Spiel findet im Mindelstadion statt, ein Termin steht aber noch nicht fest.




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