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2. NACHBERICHT ZUM DORTMUND SPIEL |
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Verwüstung einer Gaststätte durch Dortmunder Fans erweist sich als Ente
Die Pokal-Schlacht ist geschlagen, in der Mindelstadt kehrt der (Fußball-)Alltag ein. Über 10 000 Zuschauer wohnten dem Heimspiel des Landesligisten TSG Thannhausen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokales gegen Bundesligist Borussia Dortmund bei. Und alles lief glatt über die Bühne. Fast alles. Die Süddeutsche Zeitung jedenfalls glaubte im Fußball-Leckerbissen einen negativen Beigeschmack herausgefunden zu haben, was aber Walter Böhm, Leiter der Polizeidirektion Krumbach vehement dementiert.
Vor dem Spiel soll eine Gruppe Dortmunder Fans die Gaststätte Zum Falken verwüstet haben, schrieb die Süddeutsche Zeitung in ihrer gestrigen Ausgabe. Davon, so Böhm, könne nicht die Rede sein. Die Fans seien zwar ausgelassen gewesen, von Randale aber keine Spur. Böhm beruft sich auf Aussagen des Gaststättenbesitzers, denen zufolge nur ein paar Gläser zu Bruch gegangen seien. Dass dies mutwillig geschah, könne dieser aber nicht behaupten und werde deshalb auch keinen Strafantrag stellen. Allgemein habe die Polizei, so Walter Böhm, den Einsatz in Thannhausen genau eruiert, richtig beurteilt und mit ihrem über 60-köpfigen Aufgebot die Lage im Griff gehabt. Auch der "Abbau" der Tribüne durch die Fans, war zwar nicht ganz im Interesse der Verantwortlichen, aber dadurch wurden zumindest die Schalensitze nicht beschädigt.
Viele SMS und Telefonanrufe von Trainern, wie etwa Peter Gartmann (SC Bubesheim) und Spielern anderer Vereine konnte Oliver Schmid, Trainer der TSG Thannhausen, nach dem überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft gegen Bundesligist Borussia Dortmund entgegen nehmen. Das ist schon eine tolle Sache meinte er.
Doch für ihn heißt es jetzt, wie einst auch für Sepp Herberger: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Spätestens am Samstag kehrt mit dem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TSV Buchbach (6.) der Fußball-Alltag ein. Da müssen sich die Thannhauser wieder an eine andere Kulisse gewöhnen, da haben sie mehr zu verlieren als am Samstag im Duell David gegen Goliath.
Spuren des Pokalschlagers und des damit verbundenen Tribünenaufbaus werden voraussichtlich an diesem Tag noch sichtbar sein. Zwar wurde bereits gestern mit dem Abbau der Tribünen begonnen, doch stellvertretender Abteilungsleiter Klaus Richter rechnet nicht, dass bis zum Samstag alles verschwunden ist. Es kommt ganz darauf an, wann der Besitzer aus Ochsenhausen die Bauteile wieder benötigt.
Für längere Zeit erhalten bleiben der TSG Thannhausen Christoph Reul und Franz Kraus. Der Manager des Tischtennis-Bundesligsiten TTC Frickenhausen und der Werbefachmann werden über den Pokalschlager hinaus, wo sie unter anderem für die professionelle Vermarktung und das Rahmenprogramm verantwortlich waren, weiterhin die TSG bei der Sponsorensuche unterstützen.
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Stimmen der Trainer nach dem Pokalspiel | 1. Nachbericht zum Dortmund Spiel
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