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2. BERICHT ZUR SCHWÄBISCHEN HALLENMEISTERSCHAFT |
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Der erste Akteur der drei Mal bester Spieler bei Endrunde war
Viel zu tun hatte Thannhausens Marian Dischl bei der Siegerehrung nach dem erfolgreichen Finale bei der schwäbischen Hallenmeisterschaft gegen den TSV Aindling. Der TSG-Kapitän durfte gleich eine ganze Reihe von Pokalen und Preisen für sein Team in Empfang nehmen und Stefan Selig schrieb sogar Turniergeschichte. Doch der Reihe nach. Aus den Händen des Schirmherrn, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, erhielt Kapitän Dischl die Meisterschale. Anschließend wurde ihm von Oddset-Sportwetten ein Pokal überreicht und schließlich konnte er auch noch den großen Siegerpokal der Aktienbrauerei Kaufbeuren freudestrahlend in die Höhe halten.
Für die TSG gab es aber nicht nur Trophäen, sondern auch einen Siegerscheck über 500 Euro von der Firma Oddset, dem bayernweiten Partner des BFV bei den Hallenmeisterschaften. Die Teilnahme war aber nicht nur für die Thannhauser, sondern auch alle anderen beteiligten Mannschaften eine lohnende Angelegenheit. Der unterlegene Finalist TSV Aindling konnte 250 Euro mit nach Hause nehmen und für die beiden weiteren Halbfinalisten FC Kempten und FC Memmingen gab es 150 Euro. Aber auch für die im Viertelfinale ausgeschiedenen Teams hat sich das Erreichen der Endrunde zumindest in finanzieller Hinsicht gelohnt, denn alle acht Endrundenteilnehmer erhielten vom Sponsor Aktienbrauerei Kaufbeuren eine Antrittsprämie von 500 Euro.
Neben den Siegerpokalen und Geldpreisen wurden traditionell weitere Ehrenpreise vergeben. Dabei schrieb ein Spieler Turniergeschichte. TSG-Spielmacher Stefan Selig wurde erneut als bester Spieler ausgezeichnet und ist damit der erste Akteur in den 27 Jahren dieses Turniers, der diese Auszeichnung drei Mal erhielt. Bereits im letzten Jahr hatte Selig für ein Novum gesorgt, war er doch als erster Spieler zweimal hintereinander gewählt worden. Fast hätte er auch wieder die von der Firma Humbaur aus Gersthofen gestiftete Torjägerkanone mit nach Hause genommen, aber am Ende hatte der Aindlinger Thomas Nöbel mit sechs Treffern ein Tor mehr auf seinen Konto.
Über den verpassten Titelgewinn konnten sich die Aindlinger mit einem weiteren Ehrenpreis trösten, denn ihr Schlussmann Thomas Geißler erhielt vom Geschäftsführer der Firma Delta Möbel in Bubesheim, Karl-Heinz Vogg, die Auszeichnung als bester Torhüter. Aber auch die Thannhauser konnten noch einen zweiten Ehrenpreis in Empfang nehmen. Die TSG-Fans hatten bei diesem Turnier wieder mächtig Stimmung in die Bude gebracht und bekamen dafür bereits zum dritten Mal in Folge den Pokal für die besten Vereinsanhänger der Firma K+S Sportbeläge (Bad Karlshafen) überreicht.
Durch diesen Titelgewinn steht für die TSG nun noch ein weiteres absolutes Hallen-Highlight in diesem Winter auf dem Programm. Am Samstag, 28. Januar vertreten die Thannhauser den Bezirk Schwaben bei der 24. Bayerischen Hallenmeisterschaft im niederbayerischen Essenbach bei Landshut. Dort spielen sie mit den anderen sechs Bezirksmeistern und Gastgeber SV Essenbach um den Oddset-Cup. In ihrer Gruppe treffen die Mindelstädter auf die Vertreter aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfrankens und wollen dabei, wie vor zwei Jahren beim Turnier in Aschaffenburg, als sie den Einzug ins Halbfinale schafften, wieder eine gute Vorstellung abliefern.
Stimmen zur Endrunde
Oliver Schmid (Trainer der TSG Thannhausen): Wir haben in diesem Winter in fünf Turnieren 21 Spiele bestritten, davon nur ein einziges verloren und alle fünf Turniere gewonnen. Daher sind wir in diesem Jahr völlig verdient schwäbischer Hallenmeister geworden. Die Grundlagen für unseren zweiten Titelgewinn nach 2004 waren eine hervorragende Mannschaftsleistung und die Tatsache, dass wir über eine eingespielte Truppe verfügen. Daran erkennt man, dass man mit einer gezielten Vorbereitung und dem entsprechendem Engagement in der Halle sehr viel erreichen kann. Ich kann meinen Spielern nur ein Riesenkompliment machen, denn sie haben heute, als es darauf ankam, wieder einmal gezeigt, was in ihnen steckt. Ein besonderes Dankeschön auch an die vielen TSG-Anhänger für ihre tolle Unterstützung. Wir fahren nun gut gerüstet zur bayerischen Meisterschaft und wollen auch dort noch einmal eine ordentliche Vorstellung abliefern.
Stefan Selig (bester Turnierspieler): Wahnsinn, zum zweiten Mal schwäbischer Hallenmeister zu werden, ist eine Riesensache. Wir haben heute sehr gut und konzentriert gespielt und haben uns daher zurecht durchgesetzt. Die Auszeichnung als bester Spieler freut mich natürlich sehr, aber entscheidend bin nicht ich, sondern die Mannschaft, denn wir können nur Erfolg haben, wenn alle stark spielen, und das war auch heute wieder der Schlüssel für unseren Sieg. Bei der Bayerischen Meisterschaft wollen wir nun noch einmal Vollgas geben. Peter Jakob (Mittelfeldspieler der TSG): Das war ein hart umkämpftes Finale. Nach zweimaliger Führung haben wir uns aber auch vom zweimaligen Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen lassen und im entscheidenden Moment immer wieder nachgelegt. Die ganze Mannschaft hat heute überzeugt und daher sind wir auch verdient Meister geworden. Auch mit meiner eigenen Leistung kann ich, glaube ich, ganz zufrieden sein. Jetzt freue ich mich schon auf die Bayerische Meisterschaft.
Graf von Schönborn (Fußballabteilungsleiter der TSG): Den Meistertitel haben wir uns heute redlich verdient. Dass ein Stefan Selig trotz seiner Beeinträchtigung durch eine Erkältung wieder bester Spieler wird, zeigt seine Extraklasse. Aber nicht nur er, sondern die gesamte Mannschaft hat eine tolle Leistung abgeliefert und gegen die beiden höherklassigen Gegner vor allem durch ihre Cleverness beeindruckt. Aber auch unsere Fans waren wieder phantastisch. Ich möchte mich bei allen für die großartige Unterstützung bedanken und hoffe, dass sie uns auch in zwei Wochen bei der Bayerischen Meisterschaft wieder so zahlreich und lautstark anfeuern werden.
Dr. Rainer Koch (Präsident des bayerischen Fußballverbandes): Ich gratuliere der TSG Thannhausen zum Titelgewinn. Die beste Mannschaft mit den besten Fans hat heute gewonnen. Wir haben eine tolle Meisterschaft vor einer großartigen Kulisse erlebt. Dieses Turnier hat wieder bewiesen, dass der Hallenfußball in Bayern lebt und Veranstaltungen im Amateurfußball durchaus größeres Zuschauerinteresse wecken, wenn sie professionell in einem entsprechenden Rahmen aufgezogen werden. Der Bezirk Schwaben nimmt im Hallenfußball seit Jahren eine Vorreiterrolle ein, aber auch in den anderen Bezirken sind wir auf einem sehr guten Weg.
Volker Wedel (Bezirksspielleiter des BFV): Die TSG Thannhausen hat heute, wie auch schon im Vorrundenturnier, über alle Spiele eine Topleistung geboten und ist daher auch völlig verdient schwäbischer Hallenmeister geworden. Sie ist ein würdiger Vertreter des Bezirkes bei den bayerischen Titelkämpfen. Mit dem Turnier heute bin ich mehr als zufrieden. Wir hatten eine tolle Zuschauerkulisse und in fast allen Spielen äußerst attraktiven, spannenden und hochklassigen Hallenfußball gesehen. Es war sicherlich eine der besten Endrunden der vergangenen Jahre.
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Vorrunde Hallenkreismeisterschaft | 1. Bericht zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft
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