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STIMMEN ZUR SCHWÄBISCHEN HALLENMEISTERSCHAFT
 

Oliver Schmid (Trainer der TSG Thannhausen):

Nach einem guten Turnierbeginn mit einem überzeugenden Sieg gegen den FC Augsburg kam im Halbfinale gegen Königsbrunn leider die Ernüchterung. Dabei war der verletzungsbedingte Ausfall von Christian Streitel nach dem ersten Spiel für uns ein schwerer Verlust. Entscheidend für die Niederlage gegen eine abgeklärte Königsbrunner Mannschaft war aber vor allem, dass wir einige klare Chancen vergeben haben, während der Gegner seine Möglichkeiten eiskalt genutzt hat. Trotz des Ausscheidens im Halbfinale bin ich mit dem Abschneiden insgesamt nicht unzufrieden. Die Spieler können nun bis zum Trainingsauftakt Ende Januar Kräfte sammeln. Dann werden wir uns intensiv vorbereiten, um in der Rückrunde möglichst schnell den Klassenerhalt in der Landesliga zu sichern.

Alexander, Graf von Schönborn (Abteilungsleiter der TSG Thannhausen):

Wir mussten im Halbfinale eine unglückliche Niederlage einstecken, aber da ist wohl auch ein bischen die Kraft ausgegangen. Das Viertelfinale gegen den FCA war dafür unser bestes Spiel in dieser Hallensaison. Insgesamt hat die TSG wieder ein sehr gutes Bild abgegeben, denn wir hatten mit Stefan Selig den eindeutig besten Spieler und Torschützenkönig in unseren Reihen und dazu auch wieder die besten Fans in der Halle. Ich möchte mich bei unseren Anhängern für die erneut großartige Unterstützung bedanken.

Stefan Selig (bester Spieler und Torschützenkönig des Turniers):

Es ist sehr schade, dass wir im Halbfinale ausgeschieden sind, denn es wäre auf alle Fälle mehr dringewesen. Wir konnten aber nach der 2:1 Führung unsere Chancen nicht nutzen und mussten uns am Ende den cleveren Königbrunnern dann auch verdient geschlagen geben. Gegen den FCA haben wir zuvor ein überragendes Spiel gemacht, leider konnten wir im Halbfinale daran nicht mehr ganz anknüpfen. Zum zweiten Mal bester Spieler und noch dazu Torschützenkönig geworden zu sein, freut mich riesig, aber noch lieber wäre ich mit meinen Teamkollegen im Finale gestanden.

Peter Gartmann (Hallencoach des FC Augsburg):

Wir hatten heute eine unerfahrene Truppe mit vielen A-Juniorenspieler auf dem Parkett, was sich auch ganz deutlich bemerkbar gemacht hat. Die TSG war uns in Punkto Cleverness meilenweit voraus, hat unsere Fehler konsequent bestraft und die Sache frühzeitig entschieden. Wir hatten zwar auch unsere Chancen, diese aber zum Teil kläglich vergeben. Das Ergebnis ist vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen, am absolut verdienten Sieg der Thannhauser gibt es aber nichts zu rütteln.




Vorbereitungsplan 2005