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EVENTUELLE WECHSEL VON MARC HÄMMERLE |
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"Hämmert" Marc bald für Wacker Burghausen?
Wechsel des TSG-Torjägers ins Profilager bahnt sich an
Am Ostermontag nahm Marc Hämmerle aus 16 Metern Maß, hämmerte den Ball in der 47. Minute ins Kreuzeck und der "Hammer" (Einzug ins Finale des Toto-Pokales durch einen 1:0-Sieg über den Bayernligisten FC Memmingen) war perfekt. Doch es deutet sich ein weiterer "Hammer" an. Dieser trifft allerdings die TSG Thannhausen selbt. Torjäger Hämmerle wird und das ist kein Aprilscherz vom Zweitbundesligisten SV Wacker Burghausen umworben, einen Wechsel zum Saisonende schließt der 19-Jährige nicht aus.
"In zwei Wochen wissen wir mehr", erklärte gestern Marc Hämmerle gegenüber den MN und machte damit deutlich, dass noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist. Er stehe jedoch in engem Kontakt zur "Wacker" und habe auch schon die sportlichen Anlagen des Clubs am Inn besichtigt.
Der Zweitbundesligist wurde auf den Thannhauser Torjäger nicht erst durch seine acht Treffer in der Vorrunde aufmerksam. Bei beiden Spielen der Mindelstädter gegen die Amateure des SV Wacker Burghausen in der Landesliga Süd stand Hämmerle unter besonderer Beobachtung und jedes Mal lieferte er eine sehr gute Partie ab.
Den 19-Jährigen, der in Staig bei Ulm zuhause ist und der vor seinem Wechsel im Sommer vergangenen Jahres zur TSG Thannhausen mit den A-Junioren des SSV Ulm 46 reichlich Bundesligaluft gekostet hat, reizt das "Zuckerl" aus Niederbayern schon gewaltig, zumal es mit dem Angebot einer Lehrstelle versüßt wird. "Wenn du so eine Chance bekommst, dann musst du sie einfach wahrnehmen und es probieren", lässt Hämmerle durchblicken, wohin er tendiert, obwohl es ihm in Thannhausen sehr gut gefalle. Allerdings schränkt er ein: "Das Angebot muss in Form eines Profivertrages vorliegen." Mit den Wacker-Amateuren in der Landesliga spielen? Da könne er dann auch in Thannhausen bleiben und sich die weiten Fahrten und den Umzug sparen.
Bei der TSG Thannhausen hat man indes die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Hämmerle bleibt. Stellvertretender Abteilungsleiter Klaus Richte hätte allerdings Verständnis für einen Wechsel, obwohl dies ein großer Verlust wäre: "Es ist doch logisch, dass so ein Talent Interesse weckt und versucht, die Chance wahrzunehmen."
Freilich blieb auch die TSG Thannhausen hinsichtlich Neuverpflichtungen nicht untätig. Die Aussichten sind gut, dass sie in der neuen Saison mit Stefan Mittelbach (er wohnt in Deubach bei Augsburg) vom VfR Aalen einen Regionalliga- und mit Tobias Schiefele vom FC Gundelfingen einen Bezirksoberligaspieler im Kader haben wird. "Mehr können und wollen wir aber dazu nicht sagen, denn noch liegt uns weder vom Einen noch vom Anderen eine Unterschrift vor", warnt Spielertrainer Oliver Schmid vor voreiligen Erfolgsmeldungen.
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Bericht Toto-Pokal gegen FC Memmingen | Bericht Pokalspiel gegen FC Augsburg
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