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BERICHT TOTO-POKAL GEGEN FC MEMMINGEN |
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Landesligist schafft die dicke Überraschung und besiegt den enttäuschenden Bayernligisten FC Memmingen verdient 1:0
Die Sensation ist perfekt: Mit 1:0 setzte sich Landesligist TSG Thannhausen im schwäbischen Halbfinale des Toto-Pokals gegen den favorisierten Bayernligisten FC Memmingen durch. Das Tor des Tages erzielte Marc Hämmerle mit einem Traumtor in der 47. Minute. Die Schmid-Elf war den höherklassigen Gästen spielerisch absolut ebenbürtig und zog aufgrund einer kämpferisch herausragenden Vorstellung völlig verdient ins schwäbische Pokal-Endspiel ein.
Nach dem Schlusspfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Thomas Färber von der SpVgg Bärenkeller Augsburg kannte der Jubel bei der TSG Thannhausen keine Grenzen. Die Landesliga-Kicker hatten auch allen Grund zur Freude, denn mit einer tollen Mannschaftsleistung hatten sie geschafft, was vor dem Spiel nur die größten Optimisten für möglich gehalten hatten. Die Leistung der Thannhauser ist umso höher einzuschätzen, als sie in dieser Begegnung auf ihren verletzten Spielmacher Stefan Selig verzichten und mit dem wegen seiner roten Karte aus dem Freising-Spiel gesperrten Marc Hugel zudem einen weiteren Leistungsträger ersetzen mussten.
Die aufgebotenen Akteure machten diese Ausfälle aber durch große Lauf- und Kampfbereitschaft wett. In der ersten Halbzeit hatte Bayernligist FC Memmingen zwar ein optisches Übergewicht, die vor allem spielerisch enttäuschenden Allgäuer konnten sich gegen eine in der Defensive sehr sicher stehende TSG aber nur ganz selten in Szene setzen. Torchancen waren für die Gäste daher rar gesät. Diese beschränkten sich zunächst auf einen 18-Meter Schuss von Martin Mutzel und einen Kopfball von Matthias Bader, die aber beide das Ziel verfehlten. Die beste Memminger Gelegenheit entsprang bezeichnender Weise einem Freistoß von Harald Holzapfel, den TSG-Torhüter Alexander Bader mit einer herrlichen Parade über die Latte lenkte. Auf der anderen Seite konnten sich auch die Thannhauser in der ersten Hälfte im Angriff noch nicht richtig in Szene setzen.
Dies änderte sich aber gleich nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit. In der 47. Minute nahm Marc Hämmerle einen Querpass von Christian Streitel an der Strafraumgrenze direkt und hämmerte den Ball unhaltbar für Memmingens Torhüter Dennis Rudel in den Torwinkel.
Wer nach dem Thannhauser Führungstreffer mit einem großen Sturmlauf der Gäste gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Die Heimelf hatte im weiteren Verlauf zwei Mal den zweiten Treffer auf dem Fuß. Andreas Kühnl scheiterte aber an FCM-Torhüter Rudel (55.) und dann machte der Memminger Schlussmann auch einen Kopfball von Simon Ruopp aus kurzer Entfernung mit einer unglaublichen Parade zunichte (76.). Nur zwei Minuten später verzeichnete die TSG noch eine Chance durch Christian Streitel, dessen Volleyschuss aber über das Tor ging.
Der FC Memmingen scheiterte dagegen mit seinen Angriffsbemühungen immer wieder an der souveränen Thannhauser Mannschaft und der überzeugenden Defensiv-Viererkette mit Manuel Kirschenhofer, Marian Dischl, Kapitän Carlo Morhard und Michael Dreher. So hatten die Gäste ihre einzige gute Ausgleichschance auch erst in der Nachspielzeit, als Rainer Höbel das Leder nach einem Eckball aus kurzer Entfernung nicht im TSG-Tor unterbringen konnte. Den Ausgleich hätte der Bayernligist allerdings auch nicht verdient gehabt.
Mit diesem Sieg gelang der TSG nach über 20 Jahren zum ersten Mal wieder der Sprung ins schwäbische Pokal-Finale. Dort trifft sie am Mittwoch, 4. Mai, auf den Sieger der Partie TSV Rain FC Augsburg.
Keineswegs hinter den favorisierten Memmingern versteckten sich die Akteure der TSG Thannhausen (in der Bildmitte Manuel Kirschenhofer und Christian Streitel) im Pokalspiel im Mindelstadion. Durch ein Tor von Marc Hämmerle (links) warf der Landesligist den Bayernligisten sogar aus dem Wettbewerb und steht am 4. Mai im Finale.
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Alle Wechsel in der Winterpause der LL | Eventuelle Wechsel von Marc Hämmerle
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