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BERICHT POKALSPIEL GEGEN FC AUGSBURG |
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Die Pokalsensation bleibt aus
Diejenigen unter den 1300 Zuschauern, die gestern Abend im Thannhauser Mindelstadion beim schwäbischen Pokalfinale gerne eine Sensation miterlebt hätten, durften 48 Minuten von der Erfüllung ihres Wunsches träumen. Doch nachdem Landesligist TSG Thannhausen gegen den hochfavorisierten Regionalligisten FC Augsburg bis zur Pause ein 0:0 gehalten hatte, machten eine kurze Schwächephase der Mindelstädter und zwei Tore von Andras Toelcseres (48. und 52.) gleich nach der Halbzeit den Sensationshungrigen einen Strich durch die Rechnung.
An selber Stelle, an der die Thannhauser vor einer Woche noch gegen den abstiegsbedrohten SC Bubesheim eine enttäuschende Vorstellung geboten hatten, schienen sie gestern Abend im Pokalfinale Wiedergutmachung betreiben zu wollen. Zwar hatten sie nach elf Minuten bei kurz aufeinander folgenden Möglichkeiten durch Milaim Rama, Sasa Janic und Markus Thorandt die ersten kritischen Momente zu überstehen, doch danach engten die Gastgeber die Kreise der Regionalligafußballer ein. Über welche Seite die Augsburger auch kamen, Carlo Morhard, Marian Dischl und Co. konnten immer wieder entscheidend dazwischen gehen. So dauerte es auch bis zur 40. Minute, ehe die Augsburger zur nächsten vielversprechenden Chance (Toelcseres verpasse nach Pass von Thorandt knapp) kamen.
Die Thannhauser reagierten aber nicht nur, sie versuchten auch zu agieren. So erkämpfte sich Morhard kurz vor der Halbzeit den Ball und lief auf das FCA-Tor zu, suchte aber den Mitspieler anstatt den Torabschluss.
Mit dem Körper auf dem Platz, mit den Gedanken noch in der Kabine so sind die spielentscheidenden Minuten kurz nach der Halbzeit aus Thannhauser Sicht zu erklären. Ein Pass von Ajet Abazi in den Lauf von Toelcseres und das 0:1 (49.) war perfekt, denn der Augsburger Angreifer ließ dem herausstürzenden Torhüter Alexander Bader keine Abwehrchance. Ähnlich die Szene, die zum 0:2 (52.) führte: nach Thannhauser Ballverlust erreichte ein Pass wieder Toelcseres und der netzte erneut eiskalt ein.
Wer nun glaubte, die Gastgeber würden jetzt ihren Wiederstand auf- und sich ihrem Schicksal ergeben, sah sich getäuscht. Die Thannhauser waren um mehr als reines Ergebnishalten bemüht. Und in der 62. Minute bejubelten einige Zuschauer sogar schon den 1:2-Anschlusstreffer. Zu früh, denn Marc Hämmerle hatte nach Vorlage von Peter Jakob per Kopfball nur das Außennetz getroffen. Kurz danach hatte Hämmerle ein weiteres Mal den Ehrentreffer auf dem Fuß, sein Schuss aus 14 Metern strich aber knapp am Tor vorbei. Dass die TSG Thannhausen letztlich mit einem achtbaren 0:2 vom Platz gehen konnte, hatte sie auch Torwart Bader zu verdanken, der seine größte Glanztat in der 74. Minute vollbrachte, als er einen Kopfball von Thorandt aus kürzester Distanz parierte.
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Eventuelle Wechsel von Marc Hämmerle | Spielerwechsel Landesliga Süd 2005/06
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