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BERICHT HALLENTURNIER BABENHAUSEN
 

Mit drei Siegen in drei Spielen schafften die Thannhauser als Gruppenerster souverän den Einzug in das Halbfinale. Dabei bezwangen sie Gastgeber Babenhausen mit 2:0 und besiegten anschließend den ASV Fellheim und den SVO Germaringen jeweils mit 3:1. Neben den Thannhausern qaulifizierte sich der TSV Babenhausen als Gruppenzweiter für die Halbfinalspiele.
In der anderen Gruppe hatte der zweite Landkreisvertreter, die SpVgg Wiesenbach, nach zwei Unentschieden gegen die Favoriten SpVgg Au und FC Memmingen das Halbfinale bereits vor Augen, welches die Schwarzbachtaler aber durch eine Niederlage im dritten Gruppenspiel gegen den SV Pullach noch verspielten. Nach einem Sieg im Platzierungsspiel gegen Fellheim landeten die Wiesenbacher am Ende auf dem siebten Platz.
Im Semifinale traf die TSG Thannhausen mit dem FC Memmingen auf eine Mannschaft, die sich ebenfalls für die Endrunde der schwäbischen Hallenmeisterschaft am 10. Januar in Augsburg qualifiziert hat. In einer spannenden Begegnung holten die Thannhauser in den letzten zwei Minuten noch einen 2:4 Rückstand auf. Im anschließenden Siebenmeterschießen gab es einige Fehlschüsse auf beiden Seiten. Am Ende setzte sich die TSG mit 13:12 durch.
Im Finale wartete der württembergische Amateuroberligist SpVgg Au auf die Truppe von Trainer Oliver Schmid. Mit einem starken Torhüter Alexander Bader im Rücken bot die TSG dem Favoriten jederzeit Paroli und legte durch Andreas Kühnl eine zweimalige Führung vor. Den Auern gelang zwar jeweils der Ausgleich, aber mit einem seiner gefürchteten Freistöße erzielte Stefan Selig fünf Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 3:2. Zusammen mit zwei weiteren Spielern wurde Selig mit sechs Treffern bester Torschütze des Turnier. Mit dem stark spielenden Christian Streitel hatte die TSG an diesem Abend aber noch einen weiteren treffsicheren Akteur (fünf Tore) in ihren Reihen.




Stimmen zum Aufstieg | Bericht Bayerische Hallenmeisterschaft 2004