FC: Preußer- Mach, Bonnet, Lexa, Stegmeier (86. Sattelmayer) - Beierkuhnlein (77. Sylejmani), Denk, Steppan, Grünewald - Schmalz, Bareuther (67. Mrowczynski)
TSG: Böld - Sandner, Balogh, Winzig, Gschrey - Leiteritz (65. Keles), Selig, Jakob, Miroci, Sassmann (70. Deberling) - Cantürk (89. Akyel)
Zuschauer: 250
Tore: 0:1 (11.) Stefan Selig, 1:1 (37.) Matthias Bareuther, 1:2 (55./FE) Volkan Cantürk
gelbe Karte: - / Cantürk
gelbe/rote Karte: - / Jakob (91./Meckern und Foulspiel)
Schiedsrichter: Florian Fleischmann (SC Kreith)
Die TSG Thannhausen bleibt neben dem TSV Kottern das Team der Stunde in der Fußball-Landesliga Süd. Durch den 2:1-Erfolg beim FC Falke Markt Schwaben feilt die TSG weiter an ihrer Serie, ist seit vier Partien ungeschlagen und setzt sich langsam im Mittelfeld der Tabelle fest. Eine Entwicklung, mit der man vor wenigen Wochen nicht unbedingt rechnen konnte.
„Zehn Punkte aus sechs Spielen - da kann man nicht meckern“, freut sich TSG-Trainer Jochen Frankl über die Momentaufnahme. Denn mehr sei Tabellenplatz neun nicht: „Wir müssen auf dem Teppich bleiben“, warnt Frankl. „Die richtig dicken Brocken kommen noch und auch von Ausfällen blieben wir bisher verschont. Das geht nicht immer so weiter.“
Und dennoch: Es läuft momentan bei der TSG. Gegen den FC Falke Markt Schwaben wurde erstmals ein richtiges Spitzenteam der Liga geschlagen - wenn auch mit etwas Glück: „Wenn Falke eine ihrer guten Chancen in der Anfangsphase macht, geht die Partie wohl anders aus“, sagt Frankl. Machten die Oberbayern allerdings nicht. Zuerst zielte Falke-Angreifer Matthias Bareuther bei seinem Kopfball zu hoch (4.) und dann fiel eine verunglückte Flanke von Falke-Spielertrainer Robert Lexa auf die Latte (8.). „Da hatten wir Dusel“, gibt Frankl zu.
Wie man es besser macht, zeigte kurz darauf Stefan Selig. Mit der ersten gefährlichen Aktion brachte das TSG-Urgestein sein Team in Führung. Nach einer flachen Hereingabe von Volkan Cantürk ließ Armin Sassmann den Ball gut für Selig durch und dieser schloss mit dem Außenrist souverän zum 1:0 ab (11.). Eine zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung. Die Hausherren dominierten fortan die Partie. Bis zum Ausgleich dauerte es allerdings bis zur 37. Minute. Nach einer Flanke von Stefan Denk war es Bareuther, der den Ball im zweiten Anlauf an Thomas Böld vorbei zum 1:1-Halbzeitstand einschob.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel. Die Defensive stand wesentlich sicherer und auch nach vorne wurde besser kombiniert. Zielte Volkan Cantürk in der 49. Minute noch zu hoch, machte es der TSG-Angreifer nur wenige Minuten später besser. Nach einer schönen Einzelleistung wurde der Stürmer im Strafraum klar gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Cantürk zum 2:1 (55.) - die Entscheidung. Denn die Hausherren versuchten zwar nochmals alles, doch selbst in Überzahl - Peter Jakob sah nach einem taktischen Foul die Ampelkarte - fanden sie kein Mittel gegen die gut gestaffelte TSG-Hintermannschaft.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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