TSV: Obermayer, Kirschenhofer, Buschel (78. Steinberger), Kresin, Wochnik, Ayoglu (74. Enzi), Michelini, Bonfert (67. Korora), Salemovic, Rakaric, Strohhofer,
TSG: Böld, Gschrey, Winzig, Balogh, Hänsle, Miroci, Micheler (20. Schwegle), Selig, Leiteritz, Lauer (67. Akyel), Sandner (46. Deberling)
Tore: 1:0 (3.) Sebastian Bonfert, 2:0 (14.) Stefan Strohhofer, 3:0 (28.) Muriz Salemovic, 4:0 (78.) Stefan Strohhofer
Schiedsrichter: Andreas Hummel (TSV Betzigau)
Zuschauer: 120
Es war zu befürchten. Die Landesliga-Fußballer TSG Thannhausen kamen beim TSV Landsberg mit 0:4 unter die Räder. Eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage der Frankl-Elf, die zu keinem Zeitpunkt an die in den Vorwochen gezeigten Leistungen anknüpfen konnte.
„Ich habe fast schon damit gerechnet“, wollte der Coach nicht zu hart ins Gericht mit seinen Kickern gehen. „Wir standen die ganze Saison unter Strom, spielten immer um den Klassenerhalt. Den haben wir geschafft und da ist es auch normal, dass die Anspannung nicht mehr so da ist. Schade, ich hätte mich in Landsberg gerne besser präsentiert.“
Die Partie begann fulminant – leider aus Sicht der TSG nur für die Hausherren. Bereits in der 2. Minute erzielte der TSV Landsberg durch einen herrlichen Schuss von Sebastian Bonfert das 1:0. Der Knackpunkt für die junge Thannhauser Mannschaft, die es in der Folge nicht schaffte, den Oberbayern ernsthaft Paroli zu bieten: „Ohne die richtige Einstellung ist gegen Landsberg nichts zu gewinnen“, sagt Frankl. „Dafür sind sie gerade in der Offensive einfach zu stark aufgestellt.“
Im Gegenzug verschaffte der schnelle Führungstreffer den Landsbergern Sicherheit und erst nach einer knappen Viertelstunde hatten die Gäste die erste gute Möglichkeit. Den Thannhausener Schuss in der 13. beantworteten die Landsberger aber mit dem 2:0 in der 14. Minute: Wiederum Bonfert bereitete das Tor vor und Stefan Strohhofer verwandelte. Thannhausen wurde zeitweise richtig schwindlig gespielt und so war das 3:0 in der 28. Spielminute absolut gerecht. Muriz Salemovic setzte sich schön durch und versenkte. Auch danach hatten die Landsberger nicht nur gute Möglichkeiten, sie zeigten auch schöne Spielzüge – alles, was man gegen Pipinsried vermisste, war diesmal geboten.
Mit der klaren Führung im Rücken hielten die Landsberger die Gäste auch in der zweiten Hälfte in Schach. Dass man nun nicht mehr ganz so konsequent nach vorne spielte, war verständlich. Nur eine Möglichkeit hatten die Gäste noch – diese mithilfe der Landsberger: Nach einem Fehlpass von Keeper Markus Obermayer, der bei den wenigen Situationen, in denen er geprüft wurde, immer einen sehr sicheren Eindruck machte, hätte Thannhausens Adnan Akyel nur mehr ins leere Tor schieben müssen, doch der Ball ging vorbei. Dafür legte Stefan Strohhofer noch einmal nach: In der 78. erwischte er mit seinem trockenen Schuss Thannhausens Keeper auf dem falschen Fuß und markierte den 4:0-Endstand für den TSV Landsberg.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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